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Tierschutz: Darum solltest du keine Lilien kaufen

Zum britischen Muttertag am 11.03 warnten Tierschützer vor dem Kauf von Lilien. Denn diese Blumen sind Katzen sehr gefährlich!

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Tierschutz: Darum solltest du keine Lilien kaufen
© istockphoto.com/destillat

Der Muttertag in England fand am 11. März statt. Zuvor hatten TierschützerInnen eine wichtige Message verbreitet: Kauft eurer Mama und Oma keine Lilien, wenn die eine Katze zuhause hat! Die Organisation "Cats Protection" rief auch Supermärkte und FloristInnen auf, die Bouquets mit einer Warnung zu versehen, wenn diese Lilien enthalten.

Louise Waters, die Sprecherin von "Cats Protection", betonte in einem Gespräch mit der Daily Mail: Die Vergiftung durch Lilien ist die häufigste Form der Vergiftung bei britischen Katzen. Deshalb können wir nicht genug betonen, wie gefährlich diese Blumen für Katzen sind". Zu den gefährlichen Liliengewächsen gehören auch etwa Maiglöckchen.

Lilien, schön aber gefährlich.

Das Gift liegt vor allem in den Pollen. Wenn eine Katze neben der Pflanze vorbeigeht und die Pollen auf ihrem Fell kleben bleiben, ist das schon ein Gefahrenherd. Denn ziemlich sicher wird das Gift bei der Fellpflege im Körper der Katze landen. Das Gift verursacht vermehrtes Erbrechen, Blindheit, Lähmungen und greift die Niere an, die eigentlich dafür zuständig wäre das Gift auszuscheiden.

Natürlich streifen auch freilaufende Katzen in der Natur Liliengewächse, doch ist dort das Risiko geringer, dass das Tier wirklich vergiftet wird. Eine Katze kann die Vergiftung zwar überleben, aber nur, wenn die Symptome sehr schnell bemerkt und gleich gehandelt wird. Vermeiden kann man diesen Fall aber noch leichter: Einfach keine Lilien herschenken oder zuhause haben! Das kann man sich gleich für den 13. Mai merken, wenn auch bei uns der Muttertag gefeiert wird.

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