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Lippenbekenntnis: Küssen zählt zu einer der schönsten Nebensache auf der Welt

Am 6. Juli ist der „Internationale Tag des Kusses“: Grund genug sich näher mit dem Phänomen auseinanderzusetzen! Woher kommt der Kuss eigentlich? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter diesem Ritual?

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Lippenbekenntnis: Küssen zählt zu einer der schönsten Nebensache auf der Welt

Der Kuss hat eine lange Tradition: Liebende zeigen sich damit ihre Zuneigung, gute Freunde begrüßen sich mit ihm und Sportler zeigen ihre Freude über den gewonnen Pokal damit. Was zeigt: ein Kuss ist nicht gleich ein Kuss.

Heutzutage kennen wir eigentlich nur das „Begrüßungs-Bussi“ und „Verabschiedungs-Bussi“ und natürlich den innigen Kuss zwischen Liebenden. Doch der Kuss ist so alt wie die Menschheit selbst. Im Mittelalter hatte der Kuss eine Vielzahl an Bedeutungen. Nicht nur das – er war ein fester Bestandteil im Rechtswesen. Der Kuss drückte die Abhängigkeit zwischen dem Untergebenen und seinem Herrn aus. Der Untertan musste das Schwert des Lehnsherren küssen, was wie ein unterschriebener Vertrag gegolten hat. Der Verlobungskuss galt ebenfalls wie ein rechtlich bindender Vertrag.

Früher mehr Küsse aus als heute
Besonders die Christen küssten oft und gerne. Besonders sakrale Gegenstände wie beispielsweise das Kruzifix war ein beliebtes Kuss–Objekt.

Der Ursprung des Kusses
Über die Wurzel des Kusses rätseln die Experten nach wie vor. Fest steht – den Kuss gibt es seit Beginn der Menschheit. Die Sexualforscherin Ingelore Ebberfeld hat sich der Erforschung des Kusses gewidmet und erklärt: „Die Vorfahren der Menschen haben sich bei Begegnungen gegenseitig am Hinterteil beschnüffelt und beleckt. Als aus den Vierbeinern aufrechtgehende Zweibeiner wurden, wanderte der Kuss gewissermaßen mit nach oben.“

Küssen – der Code zur Sexualität
Ingelore Ebberfeld „Die Wurzel des Küssens ist die Sexualität“. Auch heute noch „beschnüffeln“ Männer mittels küssen unbewusst, ob die Frau gerade schwanger ist oder ob sie gerade ihren Eisprung hat.

Küssen oder nicht – das ist hier die Frage
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede beim „Kuss–Verhalten“ gibt. Der Großteil der Männer kann sich im Gegensatz zum weiblichen Geschlecht, Sex ohne küssen durchaus vorstellen. Dabei gilt zu beachten, dass Frauen durch das Küssen ausselektieren um den richtigen Partner zu finden. Für viele kommt ein schlecht küssender Partner nicht in Frage und somit schon gar nicht ins Bett. Männer hingegen verfolgen beim Küssen meist nur ein Ziel – sie wollen damit das Objekt ihrer Begierde für sich und somit für Sex gewinnen.

Küssen hin oder her – gewiss ist jedenfalls, dass Kussfreunde eine höhere Lebenserwartung haben: Beim Knutschen werden nämlich ganz viele Glückshormone produziert!

Thema: Lippen

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