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Vorsicht! In all dieser Kosmetik ist Plastik!

Mit freiem Auge bisweilen gar nicht sichtbar, findet sich in zahlreichen Pflege- und Make-up-Artikel schädliches Mikroplastik. Wir verraten, wo!

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Plastik in Kosmetik
© Thinkstock / iStock / ipag

Zahnpasta, Kontaktlinsenreiniger, Peelings, Gesichtsreiniger, Gesichtspflege, Duschgel, Puder, Make-up, Concealer, Rouge, Lidschatten, Mascara, Eyeliner, Augenbrauenstift, Lippenstift, Lipgloss, Lipliner - sie alle können (wie hier bereits berichtet) bisweilen mikroskopisch kleine Plastikelemente beinhalten.

Über das Abwasser geraten diese in die Umwelt, verbreiten sich im Grundwasser, damit in der Erde und über Kondensation sogar in den Regen und schließlich über die Kreisläufe der Natur in unsere Nahrungsmittel.
Die Mikroplastikpartikel finden sich mittlerweile bereits in Honig, im Verdaungstrakt von Meeresbewohnern sowie Vögeln und auch die Sandstrände mancher Meeresbuchten bestehen mittlerweile zu fast drei Prozent aus Mikroplastik.
Die große Gefahr dabei: Plastik kann krebserregende und hochgiftige Bestandteile beinhalten, darüber hinaus können sich an dessen Oberfläche noch weitere Giftstoffe ablagern, die unserer Umwelt, Flora, Fauna und uns langfristig massiv gefährden können.

Achtet dabei bei Kauf und Nutzung eurer Kosmetik und Reinigungsprodukte auf die folgenden Abkürzungen oder Inhaltsstoffe - ist einer oder gar mehrere enthalten, dann besser Finger weg davon:

  • PE - Polytehylen
  • PP - Polypropylen
  • PET - Polyethylenterephthalat
  • PES - Polyester
  • PA - Polyamid
  • PUR - Polyurethan
  • EVA - Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
  • PI - Polyimid

Darüber hinaus bietet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland auf seiner Website eine ständig aktualisierte Liste an plastikhältigen Produkten: bund.net

Plastik in Kosmetik
Weißt du eigentlich, womit du dich gerade eincremst?