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Lüften gegen Corona? Ja! Aber bitte achtet auf Folgendes, um nicht krank zu werden

Vorweg: Wir empfehlen nicht, weniger zu lüften. Denn Lüften ist beim Kampf gegen das Coronavirus dennoch wichtig. Aber es sollten in Klassenzimmern, Büros und Co auch Pflanzen stehen. Warum, das erklären wir hier.

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Lüften gegen Corona? Ja! Aber bitte achtet auf Folgendes, um nicht krank zu werden
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Wenn eine Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat, spricht, hustet, lacht, singt oder nur atmet, dann erzeugt diese einen Strahl an sogenannten Aerosolen, die sich in der umgebenden Luft verteilen und auch einige Stunden darin bleiben. Dann kann auch die Atemluft in einem Raum ansteckend wirken. Das betrifft vor allem geschlossene Räume - im Außenbereich werden Aersoloe durch Wind und Luftbewegung rasch zerstreut. Daher wird jetzt - wo es wieder kälter wird und wir uns wieder mehr drinnen aufhalten, empfohlen, häufig stoßzulüften. In Schulen beispielsweise alle 20- 25 Minuten.

Allerdings genügt dies nicht alleine: Denn kalte Winterluft ist auch sehr trocken. Und das ist der entscheidende Punkt.

Wenn die kalte Luft in den Raum strömt, kann die Temperatur sinken. Dazu enthält die Winterluft kaum Wasserdampf, ist also sehr trocken. Je trockener jedoch die Luft, desto länger können Viren tragende Aerosole darin schweben bleiben. Und auch unser Immunsystem ist bei Kälte geschwächt: Die Schleimhäute trocknen aus und so können Krankheitserreger leichter eindringen.

Kalte, trockene Luft kann also das Risiko von Infektionen wie Erkältungen aber auch COVID-19 erhöhen. Dafür gibt es jedoch ebenso eine einfache Lösung: Pflanzen sorgen für eine bessere Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, ebenso wie Luftbefeuchter oder auch Tontöpfe, gefüllt mit Wasser, das verdunsten kann.

Thema: Coronavirus