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Lugners: Zwei unter einem Dach

Zusammengeschweißt. Obwohl seit zwei Monaten geschieden, wohnen die Lugners noch immer gemeinsam in einem Haus. WOMAN recherchierte, wie die beiden „Streithähne“ miteinander auskommen …


Lugners: Zwei unter einem Dach
© Stögmüller

Kaum angewählt, hebt Baumeister Richard Lugner, 74, auch schon ab. „Geh san S’ so liab und rufen S’ mi noch einmal in fünf Minuten an. I sitz grad am stillen Örtchen!“, flüstert er gepresst in sein Handy. Zehn Minuten später, mittlerweile hat’s zwölf Uhr geschlagen – ein weiterer Versuch. Richard Lugner schmatzt genüsslich in die Telefonleitung: „Jetzt esse ich grad einen Thunfischsalat in der Lugner-City! Aber wenn es Sie nicht stört, red ma ruhig …“ – seinen Schmäh hat der Bau-Tycoon auch nach der Blitzscheidung (am 2. August nach 17 Ehejahren) von Langzeitgattin Christina „Mausi“ Lugner, 42, offenbar nicht verloren. Auch nicht seine ungenierte Ehrlichkeit. Und fast scheint’s, als wäre „Mörtel“ froh, endlich mit jemanden reden zu können. Denn zuhause in der Döblinger Villa hoch über dem noblen Kaasgraben ist es seit Monaten wie im Schweigekloster. „Na, derzeit is’ wirklich net einfach für mi“, sagt Richard Lugner und man merkt an seiner Stimme, dass er echt kreuzunglücklich und ziemlich einsam sein dürfte. „Wenn ich am Abend heimkomme, geht mei Frau weg. Wir sehen uns kaum noch!“ Hat Richie Mörtel soeben „meine Frau“ gesagt? Hat er! „Das tue ich aus reiner Gewohnheit, ich kann mich nicht so schnell umgewöhnen …“

Gemeinsames Kind, getrennte Betten. Seit sich die Lugners zuhause tunlichst aus dem Weg gehen, liegt man sich weder in den Haaren noch im gemeinsamen Ehebett. „Meine Frau schläft schon die längste Zeit im Omi-Zimmer. Das liegt am anderen Ende der Mansarde und wurde früher immer von meiner Schwiegermutter Martha bezogen. Doch seit Mausi und sie so arg verfeindet sind (Martha Haidinger sagte in einem Interview, dass ihre Tochter geldgierig sei, Anm.), steht es halt leer. Und ist für meine Exfrau eine Gelegenheit, um sich ein bisschen zurückzuziehen und auch dort zu schlafen“, erzählt der Baumeister von seinem lieblosen Alltag. Das Zimmer von Jacqui, 13, liegt übrigens genau zwischen seinem und Mausis Schlafgemach. Richard Lugner schnaufterbarmungswürdig: „Es ist ziemlich mühsam, wenn zwei g’schiedene Leut unter einem Dach hausen. Eigentlich ist es kein Zustand!“

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