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Jungs rankten Mitschülerinnen nach ihrem Aussehen & die Reaktion der Mädchen ist super!

You Go, Girls! Die Objektifizierung von Frauen ist eine alte Leier - und startet früh. Mädchen einer High School in Maryland wehrten sich jetzt dagegen und alles was wir uns gerade denken ist: #GRLPWR!!!

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Jungs rankten Mitschülerinnen nach ihrem Aussehen & die Reaktion der Mädchen ist super!
© Photo by Omar Lopez on Unsplash

Kein alte Feminismus-Leier sondern dank vieler Studien schlicht und einfach bewiesen: Auch in unserer "modernen" westlichen Gesellschaft werden Frauen vorrangig noch immer als (Sex)objekt wahrgenommen: Männer werden eher als Personen, Frauen hingegen eher als Objekte wahrgenommen, schreiben Forscher im Fachmagazin "Psychological Science ". Das Erstaunliche: "Wir können das nicht nur auf die Männer schieben. Frauen nehmen andere Frauen auf die gleiche Weise wahr ", erläutert Sarah Gervais, Professorin für Psychologie an der amerikanischen University of Nebraska und Mitautorin der Studie.

Diese Objektifizierund von Frauen ist aber nicht nur so alt wie die Menschheit selbst, sie startet auch unfassbar früh. Schon im Teenageralter werden Frauen für ihre Körper gehänselt, geshamed und aufgrund ihres Aussehens bewertet - nicht selten von ihren Mitschülern. Die Washington Post berichtet jetzt aber, dass sich eine Gruppe von Schülerinnen der Bethesda-Chevy Chase High School in Maryland jetzt erfolgreich zur Wehr gesetzt haben, als sie von einer Liste erfuhren, die Schülerinnen nach ihren Aussehen rankte.

Sexismus: "Jungs sind nun mal so" gilt nicht länger!

Laut der Zeitung hatte eine Gruppe männlicher Schüler die Liste schon vor über einem Jahr erstellt, die Mädchen erfuhren davon aber erst jetzt und gaben die Info an einen Schul-Administrator weiter!

Schülerin Yasmin Behbehani gegenüber der Washington Post

»Diese Liste brachte das Fass zum Überlaufen - diese 'So sind Jungs nun mal'-Mentalität muss endgültig gebrochen werden. Unsere Generation ist hier, um dieses Dinge zu ändern"«

Nachdem die Mädchen der Schule von der Liste erzählten, wurde aber nur einer der Jungs dafür bestraft. Allerdings wurde auch dieser nur abgemahnt - was keine permanente Auswirkungen hat oder je irgendwo auftauchen wird. Deshalb versammelten sich 40 Schülerinnen vor dem Büro des stellvertretenden Direktor der Schule und postulierten klar, dass sie gerne in einer Umgebung lernen würden, in der sie nicht ständiger Mysogonie und Objektifizierung ausgesetzt wären.

Das Ergebnis? Die Jungs entschuldigten sich und die Studenten der High-School arbeiten gerade an einem Pop-Up-Museum zu Mysogonie und toxischer Männlichkeit. Kleine Schritte - große Wirkung! Wir sind stolz auf die Mädchen und alle Frauen, die sich gegen Frauenfeindlichkeit aller Art stellen. Es gibt uns Hoffnung für die Zukunft!