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Maiskohle statt Holzkohle: So geht nachhaltiges Grillen

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Maiskohle statt Holzkohle: So geht nachhaltiges Grillen

Maiskohle statt Holzkohle: So geht nachhaltiges Grillen

© APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose

Für ein köstliches Barbecue wird noch immer gerne Holzkohle zum Glühen gebracht. Doch die kommt zu oft aus Tropenwäldern. Dabei wird Grillgut mit Abfällen aus der Landwirtschaft auch knackig braun.

In fast jeder zweiten Grillkohle steckt Holz aus ökologisch wertvollen Tropenwäldern. Doch das muss nicht sein: Längst gibt es für Holzkohle umweltbewusste Alternativen. Darauf weisen Verbraucherschützer hin.

Auch im Handel erhältliche Briketts aus Olivenkernen oder Kokosnussschalen sowie Ersatzprodukte aus alten Weinstöcken oder Maisspindeln eignen sich laut Verbraucherschützern gut für den Grill. Diese sind zwar meist teurer, dafür aber umweltfreundlicher, weil sie aus Abfallprodukten bestehen, die in der Landwirtschaft ohnehin anfallen.

Und wer nicht auf die altbewährte Holzkohle verzichten will? Dem empfiehlt die Verbraucherzentrale, beim Kauf auf vertrauenswürdige Siegel wie FSC (Forest Stewardship Council) oder Naturland beziehungsweise Bio-Siegel zu achten. Diese Siegel gewährleisten, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.

Lediglich auf das DIN-Prüfzeichen (DIN EN 1860-2) zu achten, bringe noch nicht so viel. Es garantiere zwar, dass die Holzkohle kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe enthält, sage aber nichts über die Herkunft aus.

Kohlendioxid (CO2) einsparen lässt sich auch, wenn man Steaks und Gemüse mit dem Solar- oder Elektrogrill brutzelt statt über der Kohle. Wenn der Elektrogrill dann noch mit echtem Ökostrom betrieben und mit den Nachbarn geteilt wird, können die CO2-Emissionen noch weiter gesenkt und Ressourcen gespart werden, raten die Verbraucherschützer klimabewussten Grillern.

Noch klimafreundlicher wird es, wenn zusätzlich an der Grillgut-Schraube gedreht wird. Denn 95 Prozent der CO2-Emissionen entfallen darauf, was auf den Grill kommt. Wer Gemüse statt Fleisch grillt, kann pro Jahr fast 75 Kilogramm CO2 vermeiden.