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Mit gutem Grund

Gut grundiert ist halb gewonnen. Durch ein makelloses, ebenmäßiges Hautbild kann das komplette Make-up nämlich nur gut aussehen. Und mit welcher Foundation man den Traumteint zaubert, entscheidet eigentlich die Haut selbst ...

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Mit gutem Grund
© istockphoto.com

Für alles braucht es eine gute Basis. Ja, auch beim Make-up. Denn das sieht nur perfekt und komplett aus, wenn auch die Grundierung sitzt. Was nützt ein noch so schönes Smokey Eye, wenn der Teint darunter fleckig & fahl aussieht. Und deshalb betreiben wir jetzt mal etwas Foundation-Kunde mit dir. Das richtige Make-up zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach bei dem vielfältigen Angebot und den ganzen Kriterien, die es zu beachten gilt. Also gut aufgepasst!

Hauttyp

Hast du trockene, ölige, sensible oder reife Haut? Ganz egal, du wirst ganz bestimmt fündig! Für jede Hautbeschaffenheit gibt es nämlich das richtige Produkt. Zu trockener Haut, die ständig spannt und nach Feuchtigkeit schreit, passt eine pflegende Foundation mit öliger Textur, die die Hautschüppchen und Trockenheitsfältchen nicht zusätzlich betont. Fettige Hauttypen sollten sich wiederum an ölfreien Produkten bedienen – und am besten die Grundierung mit Puder fixieren, dann verrutscht auch nichts. Unreine, also zu Pickelchen neigende Haut braucht auf alle Fälle ein Make-up mit guter Deckkraft, damit wirklich alles kaschiert wird. Zusätzlich sollte das Produkt lichtreflektierende Pigmente enthalten, die brechen das Licht und schummeln ein glatteres Hautbild. Reife Haut mit feinen Fältchen kann mit feuchtigkeitsspendenden Texturen versorgt werden. Darunter aber unbedingt Primer auftragen, der bügelt Linien glatt. Die verschiedenen Texturen spielen also eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, das perfekte Ergebnis zu erschminken. Und davon gibt es einige ...

Textur

Der Klassiker ist die Fluid Foundation. Die flüssige Textur ist leicht zu handhaben und verschmilzt gut und schnell mit dem Teint. Vor allem trockene Hauttypen sollten hier zuschlagen. Die leichten Fluids kann man übrigens super schichten, falls die Deckkraft mal nicht ausreichen sollte. Wer's gern kompakter hat, kann zu Cushion Make-ups greifen. Hier ist die zarte Textur in ein Pölsterchen gebettet und wird mit mitgeliefertem Applikator aufgetragen – perfekt für on the go. Ein bisschen fester, aber ganz fluffig sind Mousse-Make-ups. Diese lassen sich am besten mit den Fingern verblenden und sind mindestens genauso leicht in ihrer Textur. Der neueste Clou am Foundation-Markt sind übrigens Make-up-Drops. Die können unter die Tagespflege gemixt werden oder einfach so am Gesicht verteilt und verblendet werden. Umso mehr Tropfen, desto deckender. It 's that easy!

»Bevor man sich eine neue Foundation zulegt, im Store auftragen lassen und im Tageslicht checken, ob die Farbe perfekt passt.«

Unterton

Rosig oder gelbstichig? Das ist hier die Frage. Um herauszufinden, ob man einen kühlen oder warmen Hautunterton hat, reicht das bloße Auge oft nicht aus. Die Haare sind da eine gute Orientierungshilfe. Sind sie aschig, dann zählt man höchstwahrscheinlich zur kühlen Sorte. Hier sind Foundations mit rosa, bläulichem Unterton die richtige Wahl. Ist die Mähne orange, rötlich oder goldstichig, muss ein gelbstichiges Make-up her. Wer unsicher ist, fragt am besten beim Profi nach oder greift in die Trickkiste. Ein silbernes sowie ein goldenes Schmuckstück können nämlich auch weiterhelfen. Was steht dir besser? Was lässt dich frischer aussehen? Was eher kränklich? Passt Silber besser, dann bist du ein kühler Hauttyp. Bei Gold hast du einen warmen Teint.

Deckkraft

Je nach Anlass oder Beschaffenheit der Haut braucht es mal weniger, mal mehr Deckkraft, die kleine Makel gut vertuscht. Ganz leichte, natürliche Make-ups sind meist mit Wasser angereichert und deshalb nicht allzu stark pigmentiert. Super deckende Produkte sind häufig in der Textur nicht ganz so flüssig, sondern eher gelig. Es braucht aber für besondere Events nicht unbedingt ein neues, deckendes Produkt. Auch die natürliche Foundation für den Alltag kann man schichten. Jetzt bleibt nur mehr die Frage: Wie soll das Endergebnis genau aussehen?

»Den Ton des Make-ups immer auf den Hals abstimmen. So entstehen mit Sicherheit keine unschönen Kanten.«

Finish

Besonders angesagt ist derzeit der "Dewy"-Style. Das bedeutet, die Haut leuchtet und sieht jugendlichfrisch aus. Dafür gibt es spezielle Foundations mit feinen Schimmerpartikeln, die die Haut zum Strahlen bringen und den eigenen Teint leicht durchscheinend wirken lassen. Das Gegenteil ist das matte Finish. Hier schimmert wiederum ganz und gar nichts -perfekt für ölige Haut. Dazwischen gibt es noch ein Mittelmaß: das Satin Finish. Das ist ein Mix aus glowy und matt – wirkt also ziemlich natürlich. Noch natürlicher wird's mit dem Sheer Finish. Das entsteht durch die superleichte Textur der Foundation. Die lässt nämlich die eigene Haut total durchschimmern und deckt nur ganz leicht, zum Ebnen des Teints.

Profis sagen

Bewahre am besten mehrere Foundations auf. So kannst du dir immer deinen perfekten Ton und das ideale Finish zusammenmixen. Oder gib für ein natürliches Ergebnis gar ein paar Tropfen deines Make-ups zur Tagespflege. Und pudere, wenn überhaupt, nur die T-Zone. So entsteht kein Fleckerlteppich am Gesicht und die Foundation wird im Lauf des Tages auch nicht "cakey", also etwas bröselig. Und mache dir keine Gedanken! Foundation ist alles andere als schädlich. Die Produkte sind mittlerweile sehr pflegend. Mit einer sorgfältigen Abschminkroutine bleibt auch nichts in den Poren hängen. Also nur ran an die Werkzeuge, und auf geht's zum Püppchenteint!

Thema: Make-up