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Akuter Schlafmangel (und der verlorene Mann)

Ausgeschlafen hat Mamabloggerin Verena von MamaWahnsinnHochDrei zuletzt vor 5 Jahren. Aber plötzlich fehlt neben den Kindern auch noch der Gatte im Bett...


Akuter Schlafmangel (und der verlorene Mann)

Schlaf? Daran ist nicht zu denken...

© Instagram/MAMAWahnsinnHochDrei

Ausgeschlafen war ich als Dreifach-Mama das letzte Mal vor fünf Jahren, aber jetzt ist zur Draufgabe auch das Bett fast leer!!! Wo ist bitte mein geliebter Göttergatte? WUUUUMMMM. WUUUUMMMM. Nochmals: WUUUUUUMMM.

Dabei hat es gestern am Abend recht nett angefangen: Mein lieber Mann und ich gönnen uns ein Gläschen Wein und plaudern. Natürlich über die Kinder, im Anschluss über Gott und die Welt. So gegen 10 Uhr legen wir uns hin, alles ist ruhig. Noch.

Er ist ziemlich müde, schläft gleich ein. Ich nehme meinen E-Reader und lese ein paar Seiten, mehr geht eh nicht mehr, nach dem anstrengenden Tag bin auch ich erledigt. Kaum gebe ich das „Buch“ zur Seite und kuschel mich zu meinem schlafenden Schatz, höre ich einen Schrei aus dem Zimmer der zwei „großen“ Mädis: „Wassseeerrr!“ Ich ignoriere es mittlerweile schon gekonnt, es folgt ein „Gluckgluckgluck“. Wir haben vorgesorgt, die gefüllte Wasserflasche steht nämlich neben dem Bett bereit.

»Ein Schrei aus dem Kinderzimmer: WASSSSSSSEEERRRR!«

Wieder kuschel ich mich zu meinem Göttergatten. „Tapp-tapp-tapp“ – das Sandwich-Kind kommt in unser Bett. Sie liebt – NO-NA – die Mitte und legt sich dieses Mal nicht, wie sonst üblich, zwischen meinen Mann und mich, sondern zwischen meine Beine!!! Den Kopf hat sie beim Oberschenkel, ihre Füße liegen quer über meine Unterschenkel. Die kleinen Beinchen bleiben natürlich nicht ruhig, wie können sie auch? Sie treten. Und treten. Und treten MICH.

An Schlaf kann ich nicht denken. Ich gebe das Mäuschen zwischen meinen (bereits sehr sehr tief schlafenden) Göttergatten und mich – die Beinchen bewegen sich trotzdem weiter.

„Maaaaammaaa! Maaaammmaaa! Komm!“, jetzt schreit die älteste Prinzessin um Hilfe. Ich gehe zu ihr ins Zimmer, streichle über ihren Kopf. „Mama! Mama! Mein Fuß tut so weh!“ OMG – ihr Gelsenstich (!). Schnell hole ich eine Creme, schmiere die „Verletzung“ ein. Schon ist alles besser. „Mama! Mama, ich komme zu dir ins Bett. Dann wird alles wieder gut“, sagt sie zuckersüß. Zu viert in einem Doppelbett bei gefühlten 25 Grad Außentemperatur? So lieb das klingt, aber trotzdem: Nein, DANKE!!!

Wir haben für den Notfall noch ein Gästebett – ich packe die Maus zusammen und wir gehen in dieses Ausweichbett, kuscheln ganz fest und schlafen endlich ein. Sie liegt dann zwar zwischenzeitlich auf mir – aber egal.

ÄHHHH! ÄHHHH!“, irgendwann in der Nacht höre ich dann das Baby-Mädi weinen. Gut so – sie hat sich ja bis jetzt noch nicht zu Wort gemeldet. Sie schläft eigentlich im Gitterbett neben meinem Göttergatten. Doch sie jammert weiter – hört das mein lieber Mann denn nicht? Ich stehe auf, stapfe vom Gäste- in unser Schlafzimmer.

»Schock! Das Doppelbett ist quasi leer. Wo steckt der Mann?«

Und dann: SCHOCK!!!! Das Doppelbett ist quasi leer, drinnen liegt nur das Sandwichkind. 1,04 Meter auf fast vier Quadratmeter? WO ist mein Göttergatte? Ist er abgehauen? Hat er genug? Das kleinste Mädi steht währenddessen in ihrem Bettchen und streckt mir die Arme entgegen. Ich nehme sie und wir gehen zur großen Prinzessin ins Ausweichbett. Ich frage mich zwar noch immer, wo mein geliebter Mann ist – aber die Müdigkeit siegt schlussendlich doch und ich schlafe ein.

In der Früh wache ich zerknautscht mit zwei Füßen in meinem Gesicht auf. Mein erster Gedanke: „WO ist er? Gönnt sich mein Schatz eine Auszeit?“ Dann endliiiiiich die GANZ große Erleichterung: Er kommt ins Zimmer gestapft, legt sich ins Bett und kuschelt sich zu uns! Als er erzählt, muss ich lachen, denn seine Nacht war auch nicht gerade prickelnd.

Die mittlere Maus hat ihn mit den Beinen fast durchgehend in den Magen geschlagen – im Dreivierteltakt, wie er es nennt. Er ist daraufhin ins Hochbett der großen Prinzessin geflüchtet. Sein Highlight: Er durfte in der Früh die Rutsche hinunterrutschen, das wollte er nämlich schon immer – 1:0 für ihn! Hauptsache die Kinder sind ausgeschlafen, das ist schließlich das Wichtigste!!! GÄHHHHHN!!

In diesem Sinne möchte ich wieder einmal ein Kind sein :-). Ihr nicht auch? Wie geht es euch? Kommt ihr zu mehr Schlaf?

Über die Autorin: Verena ist begeisterte Mutter von drei Mädels (5, 4 und 1 Jahr) und bloggt unter MamaWahnsinnHochDrei Vergnügliches aus dem chaotischen Mama-Leben.

Themen: Eltern, Kinder

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