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Mami macht jetzt Pause

Familie, Haushalt & Job, das haut auch starke Frauen um. Mit Gelassenheit den Alltag zu meistern und sich Auszeiten zu gönnen, schafft Abhilfe. Leichter gesagt als getan! Hier einige Tipps, wie es funktioniert.

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Mami macht jetzt Pause
© istockphoto.com

Mutter zu sein, ist ein 24-Stunden-Job. Gerade in der Anfangszeit, wenn das Baby noch nicht durchschläft. Dazu kommen der Haushalt, der Alltag und vielleicht auch ein Arbeitgeber, der Ansprüche stellt. Um das zu bewerkstelligen, braucht es Kraft, Nerven und einen Plan, das Muttersein mit Gelassenheit anzugehen. Denn sich selbst zu verwöhnen, bringt Zufriedenheit, und diese positive Energie wirkt sich auch harmonisch auf die Familie aus. So holen sich Mütter Pausen zum Durchatmen und Abschalten.

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Zeitmanagement ausarbeiten
Delegieren. Auch wenn sich die Eltern in der Schwangerschaft versprochen haben, halbe-halbe bei der Babybetreuung zu machen, bleiben die Mütter meist zu Hause, und die Väter gehen bald wieder arbeiten. Je klarer die Regeln für den Haushalt sind, umso eher werden sie eingehalten. Etwa: Der Papi macht jeden Tag das Frühstück und kümmert sich morgens um das Baby. Oder er übernimmt am Wochenende die Kinderbetreuung. Wenn Mutter, Schwiegermutter, Tante oder Großeltern helfen, dann machen Sie möglichst einen speziellen Tag und eine bestimmte Zeit aus, damit du Freizeit verplanen kannst. Sollte man nicht in der Familie fündig werden, dann muss Hilfe von außen engagiert werden. Studien haben ergeben, dass Kinder ab dem vierten Monat von einem Babysitter betreut werden können. Wenn die Mütter berufstätig sind, ist professionelle Hilfe notwendig.

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Vom Perfektionismus verabschieden
Supermom. Das Bild von der Mami im Business-Outfit, in einem Arm das schreiende Baby und in der anderen Hand das Smartphone, ist eine Farce. Füttern, wickeln, Arzttermine, kochen, putzen und auch noch Home-Office, das ist einfach zu viel. Mütter stellen zu hohe Perfektionsansprüche an sich. Muss die Wohnung jeden Abend tipptopp aufgeräumt und die Bettwäsche gebügelt sein? Kann es auch einmal ein kaltes Abendessen geben oder noch einfacher per Foodservice bestellt werden? Überlege konkret, welche Erwartung du an dich selbst hast, und sortiere zu hohe rigoros aus.

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Bewusst Auszeiten nehmen und genießen
Freizeit. Wer detailliert plant, hat mehr Freizeit für sich. Mache dir zum Beispiel einen fixen Abend in der Woche aus, an dem du nicht selber kochst, sondern mit Freunden in ein gemütliches Restaurant essen gehst. Oder einen Kinonachmittag oder einen Wellnesstag mit einer Freundin. Wünsche dir von deinen Verwandten zum Geburtstag ein Betreuungswochenende, damit du mit dem Partner für ein Liebes-Weekend verreisen kannst. Aber auch ein kurzer Spaziergang zwischendurch kann entspannend sein. Und: Wer es noch nicht betreibt, könnte einen Yogakurs buchen, das tut Körper und Seele gut. Das Wichtigste dabei ist aber: Du solltest auf diesen Auszeiten bestehen! Hänge am Kühlschrank einen Stundenplan auf und tragen deine Aktivitäten ein. Und bleibe konsequent!

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Nicht immer online erreichbar sein
Handy ausschalten. Mütter, die alle fünf Minuten ihre Mails checken, reagieren gereizt, wenn das Baby unruhig wird. Zur "Digitalen Entgiftung" rät die Psychologin Tanja Draxler-Zenz in ihrem Buch "Gelassenheit steckt an". Sie meint, ein übermäßiger Medienkonsum sei gesundheitsschädlich. Versuche, am Wochenende die sozialen Medien und das Telefon für ein paar Stunden zu ignorieren. Sage deinen Freunden, dass du nicht erreichbar bist, genieße zwischenmenschliche Beziehungen und ein entspanntes Familienwochenende offline!

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Recht auf Rückzug einfordern
Wohlfühlinseln. Jede Mutter hat das absolute Recht, erschöpft, genervt und müde zu sein. Nur wollen sie das oft wegen ihres Perfektionsanspruchs nicht zugeben. Schaffe dir als Abhilfe kleine, konkrete Wohlfühlinseln: Zeiten, in denen du nicht von der Familie gestört werden darfst, etwa von 14 bis 14:30 Uhr im Schlafzimmer. Schließe einfach die Tür hinter dir.

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