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Jeder vierte Mann leidet an PMS

Wir Frauen kennen die fiesen Hormonschwankungen und all ihre körperlichen und psychischen Folgen nur zu gut. Aber auch Männer leiden einmal im Monat!

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PMS bei Männern
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Es ist nicht blutig, aber ebenso unlustig: Nicht nur wir Frauen müssen uns jedes Monat mit PMS und damit mit einem Gefühl des Aufgedunsenseins, Stimmungsschwankungen, Bauchschmerzen, Depression, Blähungen und vielem mehr herumschlagen, auch viele Männer kennen exakt diese Symptome jedes Monat.

Statt PMS (prämenstruelles Syndrom) bezeichnet man die einmal im Monat auftauchenden Beschwerden als IMS (irritable male syndrome). Und auch hier sind die Hormone am leidigen Zustand schuld. Denn wenn der Testosteronspiegel sinkt, dann kommt es zu irrationalem Verhalten, Reizbarkeit oder Verschlossenheit. Übrigens nicht nur bei Menschen, sondern ebenso bei vielen männlichen Säugetieren.

Laut einem Bericht auf medicaldaily.com mit dem Titel "Do Men Have Periods? A Quarter Of Men Experience 'PMS Symptoms' Due To Daily Hormonal Changes" betrifft dies 26 Prozent der männlichen, menschlichen Spezies. Dies wurde anhand einer groß durchgeführten Umfrage eruiert, ebenso wie die Tatsache, dass 12 Prozent der Männer in dieser Zeit empfindlicher bezüglich ihres Körpergewichtes reagieren und 5 Prozent sogar unter Bauchkrämpfen leiden. Vor allem im Alter manifestiert sich IMS, da ab 50 Jahren das Hormon Testosteron nicht mehr so stark im Körper ausgeschüttet wird.

Und wir Frauen - herzensgut wie wir nun einmal sind - haben dafür natürlich vollstes Verständnis: 43 Prozent aller Frauen versuchen ihren Partner in dieser Phase besonders beizustehen und versuchen diesen aufzumuntern. 33 Prozent hingegen sehen das etwas pragmatischer und bitten ihren Besten - sicherlich überaus liebevoll - sich doch einfach zusammenzureißen. Der nächste Hormonschwung kommt bestimmt!

PMS bei Männern