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Taugt er fürs Leben? Achte auf seine Hand!

Laut einer neuen Studie gibt es ein sehr offensichtliches Merkmal, ob ein Mann für eine ernsthafte Beziehung taugt. Ein Tipp: Achtet auf seine Hand!

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Taugt er fürs Leben? Achte auf seine Hand!

Schau' auf die Hand, trau wem...

© Thinkstock

Wenn du herausfinden möchtest, ob der fesche Kerl an der Bar auch für eine Beziehung in Frage kommt, dann solltest du einen Blick auf seine Hand werfen. Und nein: Es geht nicht darum, herauszufinden, ob er bereits einen Ehering trägt... ;-)

Wir sprechen von der Länge seiner Finger.

Kurzer Zeigefinger, langer Ringfinger? Männer verhalten sich Frauen gegenüber netter und aufmerksamer, wenn dieser Unterschied besonders ausgeprägt ist. Dies wollen kanadische Forscher herausgefunden haben.

Schuld sind (wie eigentlich immer!) die Hormone. Die sind nämlich sowohl für die Fingerlänge als auch für das Verhalten verantwortlich. Wichtig ist hier das männliche Geschlechtshormon Testosteron, aber auch die sogenannten Umwelthormone könnten eine Rolle spielen. Da vom Hormonspiegel auch viele andere Verhaltensweisen abhängen, erlaubt das Verhältnis von Zeige- zu Ringfinger Rückschlüsse auf diese Eigenschaften – von Sexualität bis Sportlichkeit.

Nett zu Frauen? Dann ist die Fingerlänge unterschiedlich

"Es ist faszinierend, wie schon leichte Schwankungen der Hormone vor der Geburt tatsächlich das Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen", erklärt Simon Young von der McGill University in Montreal. Er und seine Kollegen untersuchten, wie sich Männer mit unterschiedlichem Fingerlängen-Verhältnis gegenüber Frauen verhalten.

Dazu ließen sie 155 männliche Studienteilnehmer 20 Tage lang Buch über ihre sozialen Kontakte führen. Für jede Begegnung und jedes Gespräch von mehr als fünf Minuten markierten die Teilnehmer in einem Formular jene Verhaltensweisen, die sie dabei gezeigt hatten. Die Wissenschaftler unterteilten diese Verhaltensweisen in zwei Kategorien, die sie als "harmonisch" und "streitsuchend" zusammenfassten.

Dazu vermaßen die Forscher das sogenannte 2D:4D-Verhältnis, also die Länge des Zeigefingers geteilt durch die des Ringfingers. Je kleiner dieses Verhältnis ist, umso ausgeprägter ist der Unterschied der Fingerlänge, und umso höher war der Testosteronwert vor der Geburt.

War das 2D:4D-Verhältnis niedrig (also die Längendifferenz zwischen Ring- und Zeigefinger größer), dann benahmen sich dieses Männer Frauen gegenüber wesentlich charmanter und rücksichtsvoller.

"Sie hörten Frauen gegenüber häufiger aufmerksam zu, lächelten oder lachten mehr, gingen häufiger Kompromisse ein und machten mehr Komplimente", berichtet Erstautorin Debbie Moskowitz von der McGill University . Und dies nicht nur ihren Lebenspartnerinnen gegenüber, sondern sie waren auch netter zu Kolleginnen, Verkäuferinnen oder weiblichen Bekannten.

Anderen Männern gegenüber zeigten sich die Testosteron-Männer jedoch wesentlich konfliktfreudiger. Moskowitz: "Wettbewerbs- und Dominanzverhalten hängt oft mit einem hohen Testosteron-Spiegel zusammen. Und diese Verhaltensweisen werden gegenüber männlichen Konkurrenten gegenüber eher ausgespielt." Genetisch bedingt: Nur das Männchen, das sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen vermag, kommt auch bei der Paarung zum Zug.

Bei Männern mit einem geringeren Unterschied zwischen den beiden Fingern trat dieser Unterschied nicht auf: Sie verhielten sich im Schnitt sowohl Männern als auch Frauen gegenüber gleichermaßen streitsuchend (bei Frauen hatte die Fingerlänge übrigens überhaupt keinen Einfluss auf ihr Verhalten).

Sorry, Jungs. Es geht also schon wieder einmal nur um ... die LÄNGE.

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