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Was ist Manuka Honig und warum ist er so gut für dich?

Manuka Honig direkt aus Neuseeland hat viele gesundheitliche Vorteile - so soll er antibakterielle Eigenschaften und Wirkung haben und sogar helfen, Wunden und Infektionen zu heilen ... wir haben uns das mal genauer angesehen!

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Was ist Manuka Honig und warum ist er so gut für dich?

Süß und auch noch gesund?! Das soll auf Manuka Honig zutreffen!

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Gesunde Feinschmecker sind Hals über Kopf in Manuka Honig verliebt, eine Honigsorte, die aus Neuseeland stammt. Ausgesprochen "Mah-Nuhka", benannt nach dem Manuka-Busch, aus dem die Bienen den Nektar und Pollen sammeln. Diese Bienen produzieren wiederum den Manuka Honig.

Honig wird ja allgemein für seine antibakteriellen Eigenschaften gelobt. Manuka Honig gilt jedoch als noch stärkerer Infektionsbekämpfer, und einige Studien legen nahe, dass die Vorteile von Manuka Honig sich auch auf die Behandlung von Hautproblemen und Komplikationen aufgrund von Diabetes erstrecken. Wir haben uns den Honig einmal genauer angeschaut und fragen uns, ob Manuka Honig das neue Superfood sein könnte!

Was ist Manuka Honig?

Jeder Honig hat einige antibiotische Eigenschaften. Bei dem uns bekannten Honig bietet Wasserstoffperoxid diesen Vorteil, während es bei Manuka Honig der sogenannte UMF ist, der ein Antibiotikum ist. UMF steht für Unique Manuka Factor , ein Bewertungssystem, das eine Skala von 5 bis 20 verwendet, um jede Charge von Honig auf ihre antibakterielle Stärke zu messen.

Was macht Manuka Honig so wirkungsvoll?

Der UMF wird durch den Gehalt an drei Verbindungen bestimmt, die natürlicherweise in Manuka Honig vorkommen. (Die UMF Honey Association überwacht diese Einstufung übrigens.) Leptisperin ist ein Nektar aus dem Manuka-Busch, DHA ist ein Typ von Omega-3-Fettsäure und Methylglyoxal ist ein antibakterieller Bestandteil.
Je höher dabei die UMF-Zahl, desto stärker sind die antibakteriellen Eigenschaften des Manuka Honigs. Das bedeutet, dass er zur Behandlung von Wunden, Schnittwunden, Verbrennungen und sogar bei Wundliegen verwendet werden kann. Manuka-Honigsorten, die einen UMF-Gehalt von 12 oder höher besitzen, werden tatsächlich als medizinisch eingestuft und können bei Wundverbänden hinzugefügt werden, um Wunden zu behandeln.

MGO und UMF?

Bei machen Manuka Sorten wird aber auch im schon erwähnen Methylglyoxal gemessen. Es gibt den Manuka auch hier wieder in verschiedenen Stärken: MGO 100, MGO 250, MGO 400 und MGO 550. Je höher der Gehalt an MGO, desto höher natürlich auch der Preis für 100 Gramm des Honigs.

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Dieser Manuka ist perfekt zum Süßen von Tee ... und etwas billiger:

Die Wirkung von Manuka Honig

Warum Manuka Honig einen so guten Ruf hat, Wunden zu heilen und Infektionen abzuwehren? Honig hat einen sehr geringen Feuchtigkeitsgehalt. Wenn man ihn auf eine Wunde schmiert, wird die gesamte Flüssigkeit in der Wunde in den Honig hineingezogen, weil er die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Durch das "Absaugen" aller Unreinheiten schützt der Honig den Körper vor Infektionen. Manuka mit medizinischer Qualität kann auch den natürlichen pH-Wert der Haut wiederherstellen und bei topischer Anwendung abgestorbenes Gewebe entfernen. Manuka Honig wird sogar in medizinischen Einrichtungen verwendet - gerade bei akuten Verbrennungen, diabetischen Geschwüren und arteriellen Geschwüren. Insbesondere bei Wunden beugt Honig Infektionen vor und beschleunigt die Heilung!

Hat Manuka Honig Nebenwirkungen?

Obwohl die meisten Studien, die die Verwendung von Manuka Honig unterstützen, an Tieren statt an Menschen durchgeführt wurden, hat die Forschung ihre Sicherheit und Wirksamkeit im Vergleich zu einem Placebo gezeigt. Das größte Risiko besteht einfach darin, die Quelle des Manuka Honig zu überprüfen, sagen Experten. Ganz klar: Qualität und Reinheit sind unfassbar wichtig, wenn wir über Therapien auf Lebensmittelbasis sprechen. Achtet also darauf, woher der Honig kommt. Außerdem sollte jeder, der gegen Bienen allergisch ist, Manuka Honig nur mit Vorsicht verwenden und auch bei Herzproblemen sollte man vorher mit seinem Arzt sprechen. Ansonsten ist der Honig aber eine Win/Win-Situation mit geringen Nebenwirkungen.

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Wie nimmt man Manuka am besten zu sich?

Manuka Honig und normaler Honig haben ungefähr den gleichen Zuckergehalt, obwohl einige Berichte darauf schließen lassen, dass Manuka Honig einen etwas niedrigeren glykämischen Index haben könnte. Insgesamt kann Manuka jedoch wie herkömmlicher Honig konsumiert werden: Zum Süßen von Tee, zum Aufstreichen von Toastbrot, zum aufträufeln auf Desserts und vielem mehr. Ein Unterschied besteht jedoch in seiner Textur. Im Gegensatz zu Standardhonig, der in Supermarktregalen zu finden ist, ist Manuka Honig bei Raumtemperatur nicht flüssig. Vielmehr handelt es sich um eine streichfähige, dicke Konsistenz.

Fazit

Billig ist der Spaß nicht, den medizinischen Manuka Honig sollte man aber wirklich nur auf Wunden schmieren oder sich ein Teelöfferl gönnen, wenn man Halsweh hat oder erkältet ist. Man kommt also durchaus lange mit einem Gläschen aus. Für den täglichen Gebrauch reicht auch ein Manuka mit geringerer Stärke, den du schon ab 25 Euro findest. Wir haben ihn oben für dich verlinkt. Ansonsten findest du ihn auch im Reformhaus oder gut sortierten Drogeriemärkten!

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