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Marcus Wadsak und Sylvia Saringer im Interview: „Uns traf’s nicht wie der Blitz!“

Der ORF-Wettermann kennt sich mit „Donnerwetter“ aus. Er hat gerade ein Buch darüber geschrieben. Ob er es auch privat mit seiner Verlobten und ATV-Kollegin öfter erlebt?


Marcus Wadsak und Sylvia Saringer im Interview: „Uns traf’s nicht wie der Blitz!“
© Ernst Kainerstorfer

Er würde ja über seine große Zuneigung für ATV-Nachrichtenlady Sylvia Saringer, 39, ungeniert plaudern: ORF-Wettermann Marcus Wadsak, 40. Solche Herzerln hat er in den Augen! Doch anstatt sich einfach nur von seinen romantischen Worten geschmeichelt zu fühlen, bremst Saringer ihren Verlobten prompt ein. „Das wollen wir doch lieber für uns behalten. Red lieber über dein neues Buch“, kneift sie ihn liebevoll ins Knie, als wir die beiden Turteltauben im Hotel Triest treffen.

Und während uns Wadsak ( er hat aus einer früheren Ehe zwei Kinder, Jan, 11, und Ina, 10, Anm. ) stolz über sein meteorologisches Erstlingswerk „Donnerwetter“ erzählt und die 201 Phänomene, die er darin beleuchtet, bleibt Saringer vergleichsweise zurückhaltend. Überraschend eigentlich, denn bei hochkarätig besetzten Live-Politdebatten ist die gebürtige Burgenländerin mit den Katzenaugen nie um einen Kommentar verlegen.

Doch wenn’s um ihr privates Glück geht, scheint sie sehr überlegt. Wir entlockten dem Paar dennoch einige spannende Details – und sprachen mit den beiden über Konkurrenz, Heirat und Kinder...

WOMAN: Marcus, warum sind Sie unter die Autoren gegangen? Lasten Sie Ihr Job bei Radio & TV und zwei Kinder nicht aus?

Wadsak: Doch! Aber ich wollte immer schon ein Buch schreiben und hatte vor gut einem Jahr die Idee. Über das Wetter kann jeder reden, und trotzdem wissen viele nicht, wie gewisse Phänomene zustande kommen. Die habe ich jetzt auf teils skurrile, heitere und hochinteressante Weise erklärt. Zum Beispiel, warum der Mond schrumpft und warum es in Österreich noch nie 40 Grad hatte – in Deutschland und der Schweiz hingegen schon. Die historische Höchsttemperatur hierzulande liegt bei 39,7 Grad im Kärntner Dellach.

WOMAN: Komisch, dabei liegt Deutschland nördlicher. Dort müsste es eigentlich kühler sein!

Saringer (fängt an zu lachen) : Bringen Sie ihn bloß nicht in Erklärungsnotstand!

Wadsak (räuspert sich) : Also bisher machte die warme Luft mit kräftigem Südwind einen Umweg und gelangte unter Aussparung Österreichs immer in die Schweiz oder zu den deutschen Nachbarn – uns hat sie nie erwischt.

WOMAN: Und was hat’s damit auf sich, dass Männer fünfmal öfter vom Blitz getroffen werden als Frauen?

Wadsak: Männer arbeiten eher am Bau, gehen bergsteigen... sind also häufiger unter freiem Himmel anzutreffen. Nur Kühe trifft der Blitz noch öfter (lacht) !

WOMAN: Hat es Sie beide vor neun Monaten auch wie der Blitz getroffen?

Saringer: Nein. Vor ein paar Jahren lief er mir mal über den Weg, und ich dachte: Mann, ist der unfreundlich! Der kann nicht einmal grüßen!

Wadsak: Ich kannte die Sylvia schlichtweg nicht. Wusste nicht einmal, dass sie beim Fernsehen arbeitet. Denn ich sehe privat nie fern. Weder ORF noch die Privaten. Im Oktober vor einem Jahr waren wir beide mit Freunden in der Diskothek U4 beim „Tribute to Michael Jackson“. Irgendwann haben wir gesmalltalkt. Liebe auf den ersten Blick war’s nicht. Aber es ging weiter. Wir blieben locker und normal. Im Jänner waren wir fix ein Paar... Und nach einem Monat wusste ich alles von ihr! Man erkennt den anderen sehr schnell, wenn’s einem ernst ist.

Saringer (zu Wadsak) : Das hast du schön gesagt!

WOMAN: Ist es eine Erschwernis, dass Sie bei Medienunternehmen arbeiten, die konkurrieren?

Wadsak: Nein. Wir reden zuhause kaum über die Arbeit. Außerdem sind Nachrichten und Wetter zwei Paar Schuhe. Ich finde es sogar positiv, dass wir in der gleichen Branche sind, denn so haben wir automatisch Verständnis dafür, wenn’s bei einem mal später wird oder man am Wochenende Dienst hat.

Saringer: Ich bin sogar froh, dass wir nicht in der gleichen Redaktion arbeiten. Am Arbeitsplatz und privat zusammenzukleben und sich dann gegenseitig nichts Neues mehr zu erzählen zu haben, das kann fad werden. So ist es für den Austausch angenehmer!

Wadsak: Ich liebe die Gespräche mit Sylvia! Die sind so unfassbar angenehm und offen. Jeder kann seinen Standpunkt vertreten, ohne dass die Fetzen fliegen. Da schaue ich mir viel von ihr ab... Mir war schnell klar, dass es das ist. Dass ich mit Sylvia den Rest meines Lebens verbringen will. Sie ist meine große Liebe! Wir haben eine wunderbare Beziehung.

Saringer: Dem stimme ich zu!

LESEN Sie das gesamte Interview in WOMAN 22/2010!

Interview: Petra Klikovits