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„Ich bin kein Held!“

Markus Thalmann: Er ist der Herzchirurg, der das Emmy-gekrönte TV-Drama „Das Wunder von Kärnten“ möglich machte: 1998, als er die dreijährige Michaela vor dem Ertrinkungstod rettete und 2011, als er bei den Dreharbeiten im OP assistierte. Ein starker Mann im Gespräch.

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„Ich bin kein Held!“
© Philipp Horak

Nach dem Film kann man operieren!‘ Mit diesen Worten hat mir mein erster Chef gratuliert. Und mir damit das schönste Kompliment gemacht“, erzählt uns Markus Thalmann, 49. Wir treffen ihn in der Wiener Privatklinik Rudolfinerhaus, wo er derzeit arbeitet – genauso wie im öffentlichen Spital Hietzing. Trotz dichtem Operations- und Terminplan hat sich der Herzchirurg Zeit genommen. „Gestern war noch viel mehr los“, lacht er. Am 24. November nämlich wurde er indirekt zum Preisträger einer Emmy, des wichtigsten Fernsehpreises der USA: Für das Drama „Das Wunder von Kärnten“ steuerte der Vater eines 20-Jährigen nicht nur seine wahre Geschichte bei, sondern assistierte dem Filmteam auch bei Drehbuch und medizinischen Fragen. „Im OP haben die Schauspieler alles von mir gelernt. Was steriler Bereich bedeutet, wie man sich darin bewegt, sich anzieht oder in die Handschuhe schlüpft, wie man sich chirurgisch richtig wäscht. Das Schauspielerische konnten sie perfekt.“

Das ganze Interview findest du in WOMAN 25/2013.