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Martina Kaiser: "Es hat sich ausgezahlt!"

Martina & Kiana Kaiser: Den Ärger mit dem Kindsvater, die teils peinlichen Medienberichte und die Job-Einbußen: Das Töchterchen war alles wert. Wir trafen die Mama und einen 16 Monate alten Wildfang.

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Martina Kaiser und ihre kleine Tochter am Spielplatz.

Martina & Kiana Kaiser: "Für meine Kleine hat sich alles ausgezahlt."

© Ernst Kainerstorfer

Keine Chance, dass sie während des Interviews brav im Wagerl sitzen bleibt. Noch dazu, wo direkt vor dem Lokal in Wien-Neubau ein Spielplatz lockt. Kaum „entgurtet“, schießt sie auch schon los auf ihren 16 Monate alten Beinchen. „Kiana ist eine Wilde“, lacht Mama Martina Kaiser. „Und ein echter Widder: Am liebsten würde sie nur genau das machen, was sie will!“ Im Moment steht Sinn der Kleinen nach Rutsche, dem spritzenden Hahn eines Brunnens und einer Gruppe Kinder, zu der sie sich wie selbstverständlich gesellt. „Sie hat keine Scheu vor anderen!“ Was höchstens mal mit kleinen Buben schlecht enden kann. „Die mögen
keine Mädchen“, kennt die Mutter die Sandkisten-Sitten schon genau.

Bevor Kiana auf der Welt war, hatte Martina Kaiser ihre eigenen Spielplätze. Diverse Veranstaltungen, Society-Events – ihr Job als DJane führte sie viel herum. Heute steht sie um sieben auf, geht abends kaum fort. „Einen Babysitter leiste ich mir nur in Ausnahmefällen!“ Die süße Tochter ist die absolute Nummer eins. „Bei mir steht eine Neuorientierung an“, ist die logische Folgerung. „Ich kann mir mehr Moderations-Jobs vorstellen oder eine journalistische Aufgabe als Astrologin!“ Mit Sternzeichen kennt sie sich aus und auch ihr Vertrauen holt sie sich von ganz oben. „Es hat alles seinen Sinn, auch wenn wir ihn nicht gleich verstehen.“

Eine Einstellung, die ihr auch in Sachen Kindsvater die beste scheint. „Er zahlt Alimente, aber interessiert hat er sich für seine Tochter noch nicht. Nicht einmal ein Teddy oder so!“ Aber wie gesagt …

Die Trennung der Ex-Ö3-Lady, 43, und des deutschen Musical-Sängers Andreas Lichtenberger, 43, ging im Spätfrühling des Vorjahres durch die Medien. Via öffentlich Gedrucktem richtete man sich gegenseitig so einiges aus. Diskrepanz vor allem: Er wollte die eineinhalbjährige Zweisamkeit als Affäre gesehen haben, sie als Beziehung. Die Darstellungen gemeinsamer Zukunftspläne variierten von „nicht vorhanden“ bis zu „Heiraten und Kinder kriegen“. „Davon hatte er gleich anfangs geredet“, beharrt Kaiser. Eindeutig hingegen war der Vaterschaftstest, der wies Lichtenberger als Erzeuger aus. Als das Baby auf die Welt kam, war er bereits mit einer anderen verheiratet. Inzwischen ist das Thema für Martina Kaiser abgestanden. „Ich frag nicht mehr, warum. Bin ich eine Psychologin?“ Von Hass gegen ihn kann sowieso keine Rede sein. „Wie denn, wenn ich durch ihn so ein wunderbares Kind bekommen habe?“ All der Kummer, das Bild der stehengelassenen Frau in den Medien, die Mühen des Alleinerziehens: „Es hat sich alles ausgezahlt für die süße Maus!“ Und es war ein Glück, so spät noch schwanger zu werden.

Dass der Vater sich die Kleine so vollkommen entgehen lässt, begreift Martina zwar nicht ganz, „aber irgendwann kommt die Stunde, wo er sein Kind nicht mehr ignorieren will“, ist sie sicher. Dass Kiana ihren Papa nicht kennt, schmerzt natürlich: „Sie hätte es sich anders verdient!“ Und auch den üblichen Austausch unter Eltern vermisst die Alleinerzieherin zeitweise sehr. „Wenn das Kind krank ist und man als Mutter alle Tode stirbt, würde man sich gerne mit jemandem beraten."

Martina Kaiser und ihre kleine Tochter am Spielplatz.
Martina Kaiser: "Der Austausch unter Eltern fehlt natürlich."

Wie Martina Kaiser ihre Leben als Alleinerzieherin meistert und warum es derzeit noch keinen Ersatzpapa gibt lest ihr in WOMAN Ausgabe Nr. 17.

Thema: Erziehung