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Massagen in der Schwangerschaft - darf ich das?

Als werdende Mami ist eine Massage eine Wohltat für Körper und Geist. Doch du solltest ein paar wichtige Dinge beachten!

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Schwangerschaft Massage

Vor allem im letzten Drittel braucht der Körper Entspannung!

© istockphoto.com

Gerade in der Schwangerschaft, wenn der Rücken schmerzt und die Beine schwer sind, wünscht man sich nichts mehr als eine entspannende Massage. Verspannungen können gelöst, die Durchblutung angeregt werden. Das tut Mama und Baby gut.

Worauf sollte man als Schwangere vor einer Massage achten?

In erster Linie solltest du mit deinem Gynäkologen vorab klären, ob bei dir Massagen durchgeführt werden dürfen. Und auch dein Masseur muss in jedem Fall über deine Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt werden. Dies gilt ab Tag 1 der Schwangerschaft. "Wichtig ist nur, dass die Massage von einem erfahrenem Masseur oder einer erfahrenen Masseurin durchgeführt wird", meint Dr. Gudrun Langer, Gynäkologin im Kinderwunschzentrum Goldenes Kreuz.

In welcher Position wird massiert?

Ein Profi wird sich regelmäßig bei dir erkundigen, ob Druck und Technik angenehm für dich sind. Vor allem im Bereich von Kreuzbein und Becken ist Vorsicht geboten, da dieser weniger stabil ist. Der untere Lendenbereich sollte gar nicht massiert werden. "Es gilt das sogenannte „Vena cava Syndrom“ zu vermeiden", erklärt Dr. Langer. "Dieses entsteht bei Rückenlage der werdenden Mutter durch Druck der Gebärmutter auf die großen Blutgefäße im Bauchraum. Dadurch kommt es zu einem verminderten Blutrückfluss zum Herzen." Die Gynäkologin empfiehlt daher Massagen nur in Seitenlage durchzuführen. Oft kommen Decken oder Kissen, die zwischen die Beine gelegt werden, zum Einsatz. Wichtig ist vor allem, dass du als Schwangere deinem Masseur mitteilst, wenn sich etwas unangenehm anfühlt.

Schwangerschaft Massage

Wann ist eine Massage ideal?

In der Mitte der Schwangerschaft wird oft bei Müdigkeit und Erschöpfung eine den Kreislauf anregende Behandlung durchgeführt. Gegen Ende der Schwangerschaft wird oft mit Entspannungsmassagen auf das bevorstehende Ereignis der Geburt hingearbeitet."Und wenn man Kinder bekommen möchte, können Massagen helfen: es gibt Fruchtbarkeitsmassagen, die den Hormonhaushalt regulieren und zu mehr Wohlbefinden beitragen können", ergänzt die Gynäkologin.

Wann sollte lieber nicht massiert werden?

Bei starken Krampfadern, sollte keine Bein-Massage durchgeführt werden. Bei Schwindel und Übelkeit ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Am besten klärt man aber vorab mit dem Gynäkologen, ob man sich in der Schwangerschaft massieren lassen darf oder nicht.

Spezielle "Mommy to be"-Massage in Wien

Im "Home of Beauty" gibt es nun eine Massage, die sich auf die Bedürfnisse von werdenden Mamis spezialisiert. Die Schwangere liegt meist auf der Seite, wenn es geht am Rücken oder sie wird im Sitzen massiert. Vor allem Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sollen gelöst werden.

Redakteurin Nadja ist im 6. Monat schwanger und hat die Massage für werdende Mamis getestet. Ihr Fazit: "Zuerst war ich total kritisch, weil ich gehört habe, dass man bei Massagen in der Schwangerschaft aufpassen muss. Als ich dann dort war, habe ich mir sofort den nächsten Termin gebucht. Hiromi (die Masseurin) ist ein echter Profi. Sie hat mich stets gefragt, ob sich Druck und Technik für mich gut anfühlen, meine Beine gut gelagert und dafür gesorgt, dass ich mich rund um Wohl fühle. Sie hat mich meist in einer seitlichen Liegeposition massiert. Für die Beinmassage habe ich mich dann auf den Rücken gelegt und bin fast vor Entspannung eingeschlafen."

Unser Tipp: Die "Mommy to be"-Massage im "Home of Beauty" (7. Bezirk, Wien) kann über Treatwell ab 31,45 Euro gebucht werden. Für Neukunden gibt es jetzt sogar einen 10-Euro-Gutschein. Einfach ins Gutscheinfeld den Code "Neu10" eingeben!

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