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Medikamente für Kinder richtig dosieren

Was tun, wenn mein Kind unter Schnupfen oder Bauchweh leidet? Wie dosiere ich die Medikamente für mein Kind richtig? Alle Antworten.

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Medikamente für Kinder richtig dosieren
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Keine Frage: Der mit Abstand größte Wunsch aller Eltern ist, dass ihre Kinder gesund sind. Doch was machen, wenn ein Kind krank wird? Dann tun sich speziell für junge Eltern viele Fragen auf. Und die Umgebung – angefangen bei den Großeltern – sorgt mit zahlreichen, oft recht unterschiedlichen Ratschlägen für Unsicherheit und Verwirrung.

Was hilft dem Kind wirklich? Gute alte Hausmittel? Säfte, Zäpfchen oder Pulver? Und vor allem: Wie viel davon? Gerade bei Kindern ist die Gefahr von Dosierungsfehlern noch größer als bei Erwachsenen. Denn der kindliche Körper reagiert auf Arzneimittel anders als der ausgewachsene Mensch. Deshalb liegt das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen für Kinder etwa doppelt bis dreifach so hoch wie bei Erwachsenen.

Medikamenten-Dosierung bei Kindern.

Tipp 1: Die Medikamente sollten in der richtigen Mege (Dosierung) und Frequenz gegeben werden, damit sie optimal wirken. Die Eltern sollten sich dabei wirklich an die vom Arzt oder Apotheker angegebene Einnahmevorschrift halten.

Tipp 2: Manchmal rutscht eine Tablette besser, wenn man sie mit etwas gibt, was das Kind gerne hat: Etwa ein Pudding, eine Fruchtcreme oder ein Joghurt. Idealerweise gibt man das Medikament natürlich nur mit Wasser. Manche Arzneimittel darf man z.B. nicht mit Milch oder Milchprodukten verabreichen, deshalb am besten vorher in der Apotheke fragen.

Tipp 3: Wenn ein Geschmack einer Medizin für ein Kind sehr unangenehm ist, kann man versuchen, vorher einen Eiswürfel zum Lutschen zu geben. Dadurch wird das Geschmacksempfinden etwas reduziert – das Medikament schmeckt weniger unangenehm.

Tipp 4: Wenn bei Kleinkindern die Gabe mit einer Dosierspritze empfohlen ist, sollte man nicht die gesamte Menge auf einmal in den Mund geben (seitlich!), sondern in kleinen Portionen, damit möglichst wenig wieder ausgespuckt wird.

Tipp 5: Bei Magen-Darmerkrankungen mit Erbrechen sollten immer nur kleine Mengen gegeben werden (löffelweise!), weil das Genommene sonst sofort wieder hochkommt.

Tipp 6: Achtung bei homöopathischen Arzneimitteln: Sie können bis zu 45 Prozent Alkohol enthalten und sind in diesem Fall für Kinder ungeeignet!

Tipp 7: Kranke Kinder brauchen viel Zuwendung – oft ist das Am-Bett-Sitzen und Ein-bisschen-den-Kopf-Streicheln die beste Medizin.

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