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Meditation im Alltag

Mit diesen drei SOS-Tipps findest du im stressigen Alltag wieder ein bisschen mehr Ruhe. Wir fangen gleich einmal an zu meditieren.


Meditation im Alltag
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1


Bauchatmung: Finde deine innere Mitte
Nimm deinen Atem genau wahr. Atme langsam und behutsam ein und wieder aus. Ein. Und wieder aus. Beobachte, wo der Atem hinfließt: Welche Körperregion wird von deinem Atem bewegt? Atme nun tiefer ein, bis sich die Bauchdecke hebt und wieder senkt. Schick den Atem bis zum Bauchnabel, halte ihn für fünf Sekunden und lasse dann langsam die Luft wieder ausströmen. Dein Nervensystem entspannt sich und mit jedem Atemzug strömt Ruhe und Kraft in dich hinein, wissen die Expertinnen Kareen Reichenheim und Lisbeth Strohmenger, Besitzerinnen des "La Clairière Bio & Spa Hotels".

2


Die Füße spüren: Verwurzle dich
Ob man nun in der U-Bahn eingequetscht zwischen Fremden steht, mit rauchendem Kopf vor dem Laptop hockt oder von Termin zu Termin eilt: Diese kleine Übung hilft, sich wieder zu erden. Nimm für einen Augenblick deine Füße wahr. Lenke deine Gedanken hinab und fühle in dich hinein: Sind die Füße kalt, warm, pulsieren oder schmerzen sie? Nimm den Kontakt deiner Füße zum Boden wahr, finde einen festen Stand. Verlagere mal das Gewicht mehr auf die Fersen, mal mehr auf den Ballen und die Zehen. Die Sicherheit, die uns der feste Boden unter den Füßen vermittelt, wirkt sich beruhigend und stärkend auf den Geist aus.

3


Das innere Auge: Wende den Blick nach innen
Jeder kennt das: Konzentrieren wir uns stark, sind wir gar übermüdet oder verspannt, kneifen wir die Augen zusammen und legen die Stirn in Falten. Das kann zu Kopfschmerzen führen. Da hilft es, für einen Moment die Augen zu schließen und den Blick auf die Stelle zwischen den Augenbrauen zu richten. Hier spricht man auch vom dritten Auge. Versuche deine Stirn von hinten anzuschauen. Atme nun tief ein und beobachte Deine Gedanken und Ideen, die Farben, Formen oder sogar Klänge. Der Fokus auf das dritte Auge entspannt die Muskulatur, der Stress lässt nach, der Blick wird frei und klar. Übrigens: Je öfter wir diese Übungen im Alltag durchführen, desto "trainierter" werden wir und desto schneller finden wir zurück zu Gelassenheit und Ruhe. Egal, wie hektisch der Tag noch wird.