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Meghan: "Diese schlimmen Erfahrungen werde ich nie vergessen"

Meghan Markle war selbst immer wieder mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert. Nun spricht sie offen darüber und kommentiert die Vorfälle in den USA.

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Meghan: "Diese schlimmen Erfahrungen werde ich nie vergessen"
© 2020 Getty Images

Längere Zeit war es ruhig um Meghan Markle: Die Ex-Herzogin dürfte mit Harry und dem gemeinsamen Sohn Archie die Zeit nach ihrer royalen Verantwortung genossen haben. Vor allem auch deswegen, weil die 38-Jährige während ihrer "Amtszeit" immer wieder (und sicherlich auch davor und danach) Opfer von rassistischen Angriffen wurde. Nun meldete sich Meghan nach langer Zeit wieder einmal an die Öffentlichkeit und macht sich für die Rechte von POC (People of Color) stark. Dabei gibt die Schauspielerin bedrückende Details aus ihrer Vergangenheit preis.


Meghan Markle wollte sich eigentlich an AbsolventInnen ihrer alten Schule richten...

Die Video-Botschaft von Meghan Markle richtete sich eigentlich an die SchülerInnen ihrer alten Schule. Die Ex-Herzogin wollte den AbsolventInnen der "Immaculate Heart High School" gratulieren. Dort machte sie 1999 ihren Abschluss. Die 38-Jährige nutzte aber den Anlass, um ihre Meinung zu den Ereignisse der letzten Tage zu äußern, die sie als "absolut verheerend" beschrieb und den SchülerInnen Mut zuzusprechen. "Mir wurde klar, dass das einzig Falsche darin besteht, nichts zu sagen", betonte Meghan gegenüber den SchülerInnen ihrer alten Schule.

Meghan erzählt von Erfahrungen aus ihrer Kindheit

Meghan erinnert sich an die Unruhen in Los Angeles 1992, nachdem vier Polizisten den Afroamerikaner Rodney King zusammengeschlagen hatten und freigesprochen wurden. "Ich war 11 oder 12 Jahre alt und es waren die L.A.-Unruhen, die auch durch sinnlosen Rassismus ausgelöst wurden. Ich erinnere mich an die Ausgangssperre und erinnere mich, wie ich nach Hause und eilte, Asche vom Himmel fallen sah, den Rauch roch und den Rauch aus Gebäuden aufsteigen sah. Ich erinnere mich, wie ich Männer hinten in einem Van gesehen habe, die Waffen und Gewehre in den Händen hielten. Ich erinnere mich, wie ich am Haus ankam und den Baum gesehen habe, der immer dort gewesen war, völlig verkohlt. Und diese Erinnerungen verschwinden nicht." Sie habe nun aber auch eine Seite ihres Landes gesehen, die ihr Hoffnung mache, so Meghan. Sie fühle mit den Schülerinnen und Schülern, die in einer Welt leben, in der Rassismus noch immer Thema ist und ermutigt sie sogleich "Teil einer Bewegung" zu werden.