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"Mein Leben ist langweilig": Kristen Stewart findet Filme drehen gar nicht so spannend

Seit „Twilight“ gilt die Aktrice als die Newcomerin Hollywoods. Ihr vielseitiges Talent zeigt sie demnächst in der Fortsetzung „Bis(s) zur Mittagsstunde“ und in der Komödie „Adventureland“.


"Mein Leben ist langweilig": Kristen Stewart findet Filme drehen gar nicht so spannend
© Reuters/Prouser

Der verschlafene Blick, die blasse Haut und der schmuddelige Look – sieht so ein Jungstar aus? Bei Kristen Stewarts Äußerem deutet nichts darauf hin, dass das US-Girl ein „alter Hase“ in Hollywood ist. Schon mit acht Jahren für den Film entdeckt, drehte die Tochter eines Produzenten und einer Drehbuchautorin an der Seite ihres Vorbilds Jodie Foster mit 12 den Film „Panic Room“. Und 2008 feierte sie im zarten Alter von 18 Jahren ihren Durchbruch mit dem Vampirfilm „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“.

Der Film um das Mädchen Bella, das sich unsterblich in den Vampir Edward verliebt (der Gott sei Dank nur Tierblut mag), löste weltweit einen wahren Vampir-Boom aus – und einen Hype um die beiden Jungstars Kristen Stewart und Robert Pattinson. „Damit hätte ich im Traum nicht gerechnet“, sagt die heute 19-Jährige, die ihrem neuen Ruhm ziemlich zwiespältig gegenübersteht. Denn das glamouröse Leben, um das sie viele Gleichaltrige beneiden, findet nicht statt: „Nach dem Drehen muss ich gleich wieder in mein Hotelzimmer zurück, und ich kann es wegen des Medienrummels nicht verlassen. Dabei würde ich viel lieber spazieren gehen. Mein Leben ist unglaublich langweilig und nervig. Aber was soll’s, eigentlich finde ich mich selber auch total langweilig“, erzählt Kristen freimütig.

Davon merkt man allerdings nichts, wenn die talentierte Schauspielerin vor der Kamera agiert, so wie in der heiß ersehnten Fortsetzung „New Moon – Bis(s) zur Morgenstunde“ (ab 26. 11.). Der Plot: Weil Edward glaubt, dass die Vampirwelt für Bella zu gefährlich ist, beendet er zu ihrem Schutz die Beziehung. Tief deprimiert sucht sie Trost bei ihrem guten Freund Jacob. Wird das eine Romanze? Oder kämpft Bella doch noch um Edward? „Die Story ist viel herzergreifender und schmerzhafter als die vorige. Bella ist ein ganz normales Mädchen, hin und her gerissen von ihren Gefühlen für zwei junge Männer. Das sind die typischen Probleme einer 17-Jährigen. Gerade deshalb kann ich mich gut mit ihr identifizieren“, meint die junge Hauptdarstellerin. „Der Part hat mich auch schauspielerisch viel mehr gefordert.“

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