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Meine Tipps bei Endometriose- und starken Regelbeschwerden

Regelbeschwerden sind nichts Neues mehr für mich, doch was hilft wirklich? Nach jahrelangem Experimentieren habe ich meine perfekte Routine gefunden und die möchte ich heute mit euch teilen!


Meine Tipps bei Endometriose- und starken Regelbeschwerden
© istockphotos.com

Ich leide an Endometriose. Ich bin eine von zehn glücklichen Frauen, deren Gebärmutterschleimhaut auf Erkundungstour im Bauchraum geht und beschließt in den Eierstöcken, im Magen, im Darm, in der Blase und vielleicht sogar mal in der Niere Urlaub zu machen oder gar für immer dort zu bleiben. Wenn’s doch so schön ist!

Leider ist das für mich alles andere als schön. Monat für Monat und manchmal sogar mittendrin, liege ich zusammengekauert im Bett, bekomme keine Luft, weine, schwitze, friere und weine noch ein bisschen mehr. Fast wie bei einem Herzinfarkt oder wie bei Wehen.

Über die Jahre habe ich einiges ausprobiert. Neben der Pille, starken Schmerzmitteln, die mir Ärzte nur ungern verschreiben aufgrund meiner zierlichen Statur (von Parkemed werde ich high), Tees, Wärmflaschen und was es da draußen sonst noch alles gibt, habe ich eine sehr gut eingespielte Routine, die mir die Schmerzen zwar nicht vollständig nimmt, ich sie aber damit ganz gut aushalten kann.

1

Teekur: Frauenmantel- und Himberblättertee
Ab dem Eisprung bis zum Ende des Zyklus mache ich eine Teekur. Jeden Tag trinke ich mindestens ein Liter Frauenmantel- und Himbeerblättertee. Die Kur entkrampft und hilft vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden. Dafür einfach von jeder Sorte je ein Teelöffel in einem Filter anrühren, mit einem Liter heißem Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten ziehen lassen.

2

CBD-Öl und Ibuprofen
Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber um Schmerzmittel werdet ihr wohl oder übel nicht herumkommen. Früher habe ich bis zu vier Ibuprofen 600 pro Tag, etwa 3-4 Tage lang, genommen, jetzt komme ich mit 1-2 Ibus an den beiden stärksten Tagen aus und sonst nehme ich ausschließlich CBD-Öl, das vollkommen legal käuflich ist. Günstig ist der Spaß allerdings nicht. Sind die Schmerzen normalerweise so stark wie Wehen, kann man ruhig zehnprozentiges oder stärker nehmen, ansonsten reicht auch fünfprozentiges CBD-Öl.
Ein Freund hat mich auf das Öl aufmerksam gemacht und ich bin wirklich dankbar eine Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln zu haben. Mein Magen wird es mir in einigen Jahren danken!

3

Wärme: Thermacare und Wärmflasche
Ich bin diejenige, die im Büro mal das Kirschkernkissen zu lange in der Mikrowelle brutzeln ließ und dadurch fast den Feueralarm auslöste. Den ganzen Tag musste ich Naserümpfen und Geflüster „Warum stinkt es hier so?“ über mich ergehen lassen. Aber es war mir egal. Geht es meinem Bauch gut, geht es mir auch gut! Wärme ist wirklich wichtig bei Regelschmerzen, aber das wisst ihr mittlerweile vermutlich selbst. Zuhause benutze ich gerne eine Wärmflasche, weil sie heißer wird als ein Kirschkernkissen und unterwegs nehme ich immer die Thermacare-Wärmepflaster. Die gibt es auch günstiger von anderen Marken, ich allerdings bin nur mit denen von Thermacare wirklich zufrieden.

4

Lush Sleep Beruhigungscreme
Diese Bodylotion wird – wie der Name schon sagt – unter normalen Umständen abends aufgetragen und soll beim Einschlafen helfen. Ich habe herausgefunden, dass sie meinen Bauch beruhigt. Es mag seltsam klingen, aber diese Creme in Kombination mit Wärme wirkt sehr entspannend bei starken Krämpfen. Das liegt vor allem an der beruhigenden Wirkung von Lavendel.