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"Meine Tochter kämpfte sich ins Leben"

Warum die Fotos dieses kleinen Mädchens, das zum ersten Mal Schnee sieht, an ein Wunder grenzen: Denn die Ärzte dachten, dass sie nicht einmal die frühen Schwangerschaftswochen überleben würde...


"Meine Tochter kämpfte sich ins Leben"

Eigentlich hätten diese Bilder gar nicht entstehen können. Eigentlich gaben die Diagnosen der noch ungeborenen Tochter von J. Morton keinerlei Überlebenschancen. Dennoch ist sie heute hier. Und lacht über die ersten Schneeflocken, die sie in ihrem kurzem, aber überaus bewegten Leben gesehen hat. Ihre Mutter ist darüber so unfassbar glücklich, dass sie ihre Geschichte und Freude nun über Facebook geteilt hat:

"Am 23. Dezember letzten Jahres hatte ich eine Ultraschall-Untersuchung und ein Tag, von dem wir dachten, er wäre erfüllt mit Glückstränen und Lachen lief definitiv nicht so wie geplant.

Ich war in der 12. Schwangerschaftswoche, als man uns erzählte, das etwas mit dem Herzen meines Babys nicht in Ordnung war. Man sagte mir, dass sie nicht überleben wird. "Du wirst eine Fehlgeburt haben." Ich verließ die Ordination in Tränen und mit gebrochenem Herz.

Mein Baby kämpfte sich bis zu 18. Woche, als ihr Herz langsamer und langsamer wurde. Mit jedem neuen Termin im Krankenhaus schien eine weitere Diagnose dazu zu kommen, ein weiterer Knacks im Herzen und ein Wasserfall an Tränen.

Man sagte mir, dass sie eine Totgeburt werden würde und dass ich mir den Schmerz ersparen sollte. Es würde keine Hoffnung für mein Baby geben.

Nicht einmal das angesehenste Kinderkrankenhaus im Land hatte schon einmal ein Herz wie ihres gesehen - einzelne Herzfehler, die sie hatte schon, aber niemals alle zusammen.

Es lag also an ihr, zu kämpfen. Das Einzige, was wir tun konnten, war beten.

Wir haben weiterhin das Leben unseres Babys gefeiert, egal, welche Chancen sie hatte. Wir hatten eine Party, als wir ihr Geschlecht erfuhren, eine Babyparty und haben ihr Kinderzimmer eingerichtet.

Herzversagen, zu langsamer Herzschlag - aber dennoch schaffte sie es bis zur 37. Woche. Am 14. Juni hatte ich dann einen Kaiserschnitt und sie kam sofort in ein Spezial-Krankenhaus. Mit gerade einmal 6 Tagen hatte sie ihre erste Operation am offenen Herzen. Aber am 21. Juli durften wir sie tatsächlich mit nach Hause nehmen.

Fünf weitere Krankenhausaufenthalte und noch ein paar mehr erschreckende Diagnosen später ist unsere kleine Kämpferin immer noch da. Ihr Name ist Clara Ray. Sie ist ein Wunder.

Und hier auf den Bildern haben wir sie fotografiert, wie sie das erste Mal Schnee sieht. Sie hat es geliebt.

Ich kann die Gefühle gar nicht beschreiben, die wir hatten, als wir sahen, dass dieses Lächeln auf einmal da war! Pure Freude!"

Themen: Kinder, Eltern

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