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Meine gesunde Zukunft – das bringt 2011:
Die Trends bei Sport, Ernährung & Co.

Das eigene Zuhause als Fitnesscenter, Frucht¬barkeitstests, um abzuchecken, ob man in einigen Jahren noch Kinder bekommen kann, sowie Nachhaltigkeit bei Sport und Ernährung. Wir wissen, was sich jetzt ändert.


Meine gesunde Zukunft – das bringt 2011:
Die Trends bei Sport, Ernährung & Co.
© Thinkstock

Sie haben es selbst in der Hand, wie Ihr Leben in diesem Jahr sein wird: Gesundheitsbewusste Frauen entscheiden sich nicht nur dafür, auf ihren Körper zu achten, sondern kümmern sich auch um ihre Umwelt. Nachhaltigkeit ist somit das Stichwort des Jahres, das sich durch sämtliche Branchen zieht. Doch 2011 birgt auch viele weitere Trends, egal ob bei der Beautymedizin, Ernährung, Bewegung oder der Fortpflanzung. Dieses Jahr bleibt kein Stein auf dem anderen. Wir verraten, was auf uns alle zukommt.

Green Fitness
In Zeiten von globaler Erwärmung, Berechnungen, wann der Point of no Return beim Klima erreicht ist, und täglich neuen medialen Horrormeldungen ist jeder Beitrag zu bewusstem Umgehen mit der Natur wichtig. Egal, ob es sich dabei um Nahrungsmittel aus der Region handelt, die keine langen Transportwege haben, um Strom sparende Beleuchtung oder einfach bewusstes Autofahren, um den Schadstoffausstoß zu begrenzen. Der neueste Trend: Green Fitness – eine Möglichkeit, gesund zu leben, aber mit Sport nicht das zu zerstören, was man liebt – die Natur. Das hat inzwischen auch die Sportbekleidungsindustrie erkannt. Trendsetter sind, wie so oft, kleine Unternehmen, z. B. das deutsche Label Monkee ( www.monkeeclothing.com ), das ausschließlich fair und nachhaltig produzierte Kletterbekleidung aus ökologischen Materialien anbietet. Oder der Südtiroler Outdoor-Ausstatter Salewa, der eine Erwachsenen- und eine Kinderlinie aus fair gehandelter Baumwolle und recyceltem Polyester im Sortiment hat. Auch die Riesen der Branche wie Nike, Puma oder Adidas springen auf den Zug auf und haben bereits umweltfreundlich erzeugte Produktlinien in ihrem Sortiment. Denn ihnen ist bewusst, dass beim Konsumenten der Zukunft der ökologische Aspekt immer wichtiger wird und eine wachsende Käuferschicht bereit ist, für Nachhaltigkeit etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Grünes Potenzial schlummert in vielen Bereichen.

Einige Dinge können Sie ganz einfach selbst umsetzen: Genießen Sie die Natur, aber konsumieren Sie sie nicht! Gehen Sie achtsam mit Ihrer Umgebung um, und bleiben Sie beim Skifahren oder bei der nächsten Mountainbike-Tour auf den dafür bestimmten Wegen. Denn so banal es klingt: Auch unser Ökosystem braucht Erholungsräume. Recyceln Sie, statt zu entsorgen. Multifunktionsmembranen in Sportkleidung sind oft Sondermüll und können nicht wiederverwendet werden. Achten Sie beim Kauf darauf. Checken Sie Ihr Fitnessstudio. Ist das Lichtsystem Energie sparend? Tropft der Wasserhahn? Wird Ökostrom bezogen? Viele dieser Maßnahmen senken Kosten, während gleichzeitig ein wichtiger Dienst an der Umwelt geleistet wird. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt!

Home Gardening
Gartenarbeit ist etwas für Pensionisten, so die lange vorherrschende Meinung vieler Menschen. Spätestens mit einem neuen Namen hat sich das geändert. Denn nichts anderes als die Pflege der guten alten Gemüsebeete versteckt sich hinter dem Begriff Home Gardening. Und zwar nicht nur auf dem Land, auch in der Stadt pflanzen immer mehr und vor allem junge Menschen Kräuter, Salat und Radieschen auf Balkonen, Dachterrassen und Fensterbrettern an. Beim Auflockern der Erde, beim Pflanzen, Jäten und natürlich auch beim Ernten erzeugt der Körper Glückshormone, die für Entspannung und gute Stimmung sorgen. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen wissen wollen, wo ihre Tomaten eigentlich herkommen. Besser als im eigenen Garten kann man das nicht nachvollziehen. Je nach Geschmack lassen sich sogar Gurken, Zucchini oder Kohlrabi im Kistl am Balkon züchten. Und stellen Sie sich vor, wie begeistert Familie und Freunde sein werden, wenn Sie ihnen Ihr erstes selbst gezogenes Gemüse präsentieren!

MEHR zu dem Thema "Meine gesunde Zukunft" lesen Sie in WOMAN 01/2011!

Redaktion: Pia Kruckenhauser