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Mel Gibson: bereits das 3. Tonband mit Hasstiraden gegen Ex-Freundin aufgetaucht

Neuer Tag, neues Tonband – so scheint es zumindest, wenn es um den Trennungskrieg zwischen Hollywood-Star Mel Gibson und seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva geht. Auf dem bereits dritten Tonband, das Medien nun vorliegt, beschimpft der Mime nicht nur wie auf den ersten beiden Grigorieva, sondern auch Angestellte.


Mel Gibson: bereits das 3. Tonband mit Hasstiraden gegen Ex-Freundin aufgetaucht
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Eine "verdammte, geistig benachteiligte Idiotin" und eine "verdammte, ausnutzende Hure", die er besäße und die für nichts bezahle, sei die russische Sängerin Oksana Grigorieva, 40, laut einem neuerlichen Tonband, auf dem angeblich Mel Gibson aufgenommen wurde.

Beschimpfungen auch gegenüber Angestellten
Auf dem inzwischen dritten Tonband, das von Grigorieva während der Beziehung zu Gibson aufgenommen wurde, soll der Schauspieler wiederum zu Beschimpfungen und rassistischen Äußerungen gegenüber seiner Ex-Freundin und auch Angestellten des Paares greifen.

Außerdem gibt der Mann auf dem Tonband, der Gibson sein soll, auch zu, die auf dem Band zu vernehmende Frau (Grigorieva) geschlagen zu haben, während sie das gemeinsame Baby auf dem Arm hält. Jene Anschuldigungen waren auch auf dem vorigen Tonband zu hören, auf dem Gibson seiner Ex auch angedroht haben soll, sie umzubringen.

Agentur und Freunde wenden sich ab
Mel Gibson wurde bereits von seiner Agentur gefeuert, diese distanziert sich seit den negativen Schlagzeilen von dem Schauspieler sowie auch Kollegen des Akteurs.

Auch jene Freunde, die kürzlich noch hinter Gibson standen, wenden sich immer mehr ab. "Keiner seiner Freunde, auch diejenigen, die ihn in der Vergangenheit verteidigt haben, wollen nichts mehr mit ihm öffentlich oder privat zu tun haben", so ein Insider zu "PopEater". Einzig US-Schauspielerin Whoopi Goldberg hat sich zu den Anschuldigungen geäußert – sie sieht Gibson keineswegs als Rassisten oder dergleichen.

Auch Grigorievas Zahnarzt belastet Gibson schwer
Doch nicht nur die Tonbänder liegen als potentielle Beweismittel vor – gegen Gibson wird bereits wegen häuslicher Gewalt ermittelt –, auch Grigorievas Zahnarzt Dr. Shelden belastet Gibson schwer: So soll der Zahnspezialist laut dem Online-Dienst "TMZ" Anfang Jänner die durch häuslicher Gewalt eingeschlagenen Zähne der 40-Jährigen behandelt haben. Obwohl Grigorieva dem Arzt erzählt haben soll, dass ihr Gibson das zugefügt hätte, meldete dieser den Fall nicht der Polizei, obwohl er laut Gesetz dazu verpflichtet wäre.

Gibson seit Jänner in Therapie
Auch Gibson soll sich im Jänner ärztliche Hilfe geholt und eine Therapie begonnen haben, um die Probleme mit Grigorieva in den Griff zu bekommen. "Er realisierte, wie ungesund die Beziehung war und erkannte, dass sie in schlechter Verfassung waren und sie ihn absolut zur Weißglut bringen konnte", so ein Insider gegenüber dem "People"-Magazin, "Er wollte herausfinden, wie er sich friedlich und ruhig aus dieser ungesunden Beziehung lösen könne."

Eine friedliche und ruhige Lösung der Liierung ist Gibson nicht gelungen. Sollten die Tonbänder echt sein, stünden die Chancen für den Schauspieler schlecht, das Sorgerecht für die acht Monate alte Lucia, die gemeinsame Tochter des Ex-Paares, zu bekommen.

Ermittlungen auch gegen Grigorieva geplant
Doch nicht nur Gibson scheint ins Kreuzfeuer der Justiz gekommen zu sein – auch dessen Anwälte wollen eine Untersuchung veranlassen, ob Grigorieva die Aufnahmen den Medien mutwillig zuspielte. Insider wollen sogar wissen, dass die russische Sängerin gedroht habe, die Bänder zu veröffentlichen, wenn er nicht eine gewisse Summe an Geld bezahlen würde. Grigorieva selbst streitet sowohl Erpressungsversuche, als auch die mutwillige Zuspielung der Tapes an die Presse ab.

(red)