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Sie hat genug! Melania räumt mit Gerüchten auf

Es ist ein Gerücht, dass ihren Ruf als "First Lady" schädigen soll - und dagegen setzt sich Präsidenten-Gattin Melania Trump jetzt offiziell zur Wehr.

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Sie hat genug! Melania räumt mit Gerüchten auf

Offizielles Statement von Melania Trump

© 2017 Getty Images

Melania Trump äußert sich nur selten öffentlich über negative Schlagzeilen (sie wählt subtilere Methoden, um ihre Meinung kundzutun, wir erinnern uns an die weggeschlagene Hand ihres Gatten oder ihre eindeutige Twitter-Botschaft). Doch wenn sich die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump doch einmal mit einem Statement an die Öffentlichkeit wendet, dann kann man davon ausgehen, dass etwas sie extrem verärgert hat.

Das dürfte dem amerikanischen Hochglanz-Magazin "Vanity Fair" gelungen sein. Das veröffentlichte auf seiner Website einen Artikel unter dem Titel: "She didn't want this come hell or high water: Inside Melania Trump's secretive east wing". Zu deutsch etwa: "Sie wollte auf Biegen und Brechen nicht, dass es soweit kommt: Einblicke in Melanias geheimnisvolles Leben im East Wing". Der pikante Insiderbericht beruht laut der Journalistin Sarah Ellison auf Gesprächen mit "Freunden und Beratern" des Ehepaares Trump.

Melania Trump: Wie sehr belastet sie die Rolle als "First Lady"?

Die sonderbar unterkühlte Beziehung der Trumps ist immer wieder Anlass für Gerüchte

Eine der zentralen Behauptungen des Artikels: Melania hasse die Rolle als "First Lady" der Vereinigten Staaten. Entsprechende Gerüchte halten sich seit dem 20. Januar 2017 hartnäckig. Damals, am Tag der feierlichen Amtseinführung ihres Mannes auf dem Kapitol in Washington, schaute sie so unglücklich drein, dass sich die Presse mit Mutmaßungen überschlug und der Hashtag "Free Melania" auf Twitter reißenden Absatz fand.

Ein "Freund" will der "Vanity Fair" nun bestätigt haben: "Sie wollte auf keinen Fall, dass es soweit kommt und Donald Präsident wird. Sie hat seine Kandidatur unterstützt, weil sie wusste, wie übel gelaunt er wäre, wenn sie es nicht täte." Als Trump dann gewählt wurde, sei Melania entsetzt gewesen.

Doch genau diese Behauptung brachte Melania nun offensichtlich so sehr auf die Palme, dass sie über ihre Sprecherin Stephanie Grisham zum Gegenschlag ausholte: "Für eine auf Frauen zugeschnittene Zeitschrift ist es beschämend, dass sie weiterhin anzügliche und falsche Geschichten schreiben, um Mrs. Trump zu erniedrigen, anstatt sich auf ihre positive Arbeit als First Lady und als unterstützende Ehefrau und Mutter zu konzentrieren!"

Womit klar ist: Zumindest über ihre Rolle als "First Lady" lässt Melania nichts kommen. Gerüchte betreffend den Zustand ihrer Ehe hingegen ließ die Präsidenten-Gattin unkommentiert...

Thema: Trump