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Meridian-Workout

Sind die Meridiane - die Energiebahnen im Körper - blockiert, so stört das unser Wohlbefinden. Mit ein paar einfachen Übungen kann man dagegen wirken. Gönne dir 15 Minuten für die innere Balance.


Meridian-Workout
© gpointstudio/iStock/Thinkstock

Lunge & Dickdarm.

Immun-Booster. Die Dehnung der Meridiane öffnet den Brustbereich und stärkt das Immunsystem. Sorgt auch für aufrechte Haltung und besseren Energiedurchfluss.

1

Übung. Etwas mehr als schulterbreit hinstellen, Füße sind parallel. Hinter dem Rücken Daumen ineinanderhaken, Zeigefinger sind gestreckt, restliche Finger machen eine lockere Faust, Handflächen zeigen vom Körper weg. Tief einatmen, mit dem Ausatmen nach vorne und unten beugen. Die gestreckten Arme gehen dabei so weit wie möglich über den Kopf und nach vorne, Zeigefinger zeigen nach oben. Beine sind dabei durchgestreckt.

Magen & Milz.

Verdauung. Hilft bei Verdauungsproblemen, Blähungen, Übelkeit. Die Dehnung des Magenmeridians spürt man am besten an der Außenseite der Oberschenkel. Die Übung wirkt ausgleichend und hilft gegen Stress, indem sie die Energie ins Gleichgewicht bringt.

2

Übung. In den Fersensitz gehen, Füße soweit auseinander geben, bis der Po dazwischen den Boden berührt (wenn das nicht geht, auf den Fersen sitzen bleiben). Nach hinten lehnen, mit den Händen abstützen, dann auf die Unterarme stützen, besonders Dehnbare legen schließlich den Oberkörper ab, Arme sind dabei über den Kopf gestreckt. Zum Ausgleich im Fersensitz Oberkörper nach vorne ablegen.

Herz & Dünndarm.

Reinigung. Der Dünndarm steht für Reinigung, die Übung sorgt für mehr Klarheit, hilft, Entscheidungen zu treffen. Die Dehnung kann in Hüfte bzw. Leiste spürbar sein. Sie öffnet außerdem das Herz und stärkt seine Energie.

3

Übung. Aufrecht hinsetzen, Fußsohlen aneinander legen und Knie zur Seite fallen lassen. Mit den Händen den vorderen Teil der Füße und die Zehen umfassen, den Oberkörper sanft nach vorne beugen. Mit jedem
Atemzug tiefer in die Übung hineingehen, die Unterarme bewegen sich dabei vor den Unterschenkeln Richtung Boden. Der Nacken ist völlig entspannt, der Blick geht vor dem Körper nach unten, Rücken bleibt gerade.

Blase & Niere.

Nervensystem. Aktiviert den Parasympathikus, unseren Ruhenerv, Angstgefühle werden dadurch entschärft. Die Übung beruhigt das Nervensystem und hilft bei Einschlafproblemen. Die ausgiebige Dehnung befreit den Blasenmeridian und stärkt die Beinmuskulatur - hervorragend bei Knieproblemen.

4

Übung. Mit ausgestreckten Beinen auf den Boden setzen, die Zehen sind dabei zum Körper gezogen, Fersen berühren einander. Arme sind über dem Kopf, Handflächen zeigen nach oben, Finger ineinander verschränken. Aus der Hüfte heraus möglichst weit nach vorne strecken und sanft dehnen. Keinen Druck ausüben, aber mit jedem Atemzug tiefer sinken.

Herzkreislauf & Dreifach-Erwärmer.

Wohlfühlen. Fördert das ganzheitliche Wohlbefinden. Beide Meridiane sind als einzige keinem Organ zugeordnet, sondern stehen für Körperfunktionen. Der Herzkreislauf läuft so runder. Der Dreifach-Erwärmer koordiniert das Zusammenspiel des Energiekreislaufs im Körper.

5

Übung. In den Schneidersitz (sehr Geübte setzen sich in den Lotussitz) gehen, Arme überkreuzen und jeweils ein Knie fassen (linke Hand auf rechtem Knie, rechte Hand auf linkem Knie). Dann Oberkörper nach vorne beugen, bis die Stirn den Boden berührt. Rücken soll dabei rund werden, mit Gesäß nicht den Kontakt zum Boden verlieren. Ungefähr fünf Atemzüge verweilen, dann wiederholen und die Arme dabei umgekehrt überkreuzen.