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Meryl Streep: Shitstorm wegen T-Shirt-Botschaft

Dieser Shitstorm war doch irgendwie vorprogrammiert. Was hat sich Meryl Streep nur mit dieser T-Shirt-Botschaft gedacht?

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meryl streep
© (Photo by Jamie McCarthy/Getty Images)

Meryl Streep, Carey Mulligan, Anne Marie Duff und Romola Garai, präsentieren sich im aktuellen "Time Out London"-Magazin mit folgendem T-Shirt und ernten dafür heftige Kritik.

Der Twitter-Repost von einem (schwarzen) Mann ist ein Beispiel für die Verständnislosigkeit: "Während des Fotoshootings saß eine schwarze Praktikantin in der Ecke und hat nur ihren Kopf geschüttelt."

In ihrem neuen Film "Suffragetten - Taten statt Worte" spielt die Oscar-Preisträgerin die britische Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst, die sich selbst als Suffragette bezeichnete. Es geht dabei um eine Frauenrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten und Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Frauenrechtlerinnen setzten sich für das Wahlrecht der Frauen ein, machten Hungerstreiks und Rauch-Demonstrationen und sorgten für Aufregung. Als zwar die Sklaverei abgeschafft, jedoch Frauen noch nicht zu Wahlen zugelassen wurden, kam es zu rassistischen und negativen Meinungen unter den Suffragetten. Daher kam es von Seiten der Frauenrechtlerinnen (vorwiegend aus dem Bürgertum stammend) auch zu Ausgrenzungen und Diskriminierung dunkelhäutiger Frauen.

Was Meryl Streep mit dieser "Werbung" bezwecken wollte? Der Satz stammt aus dem Mund der Protagonistin des Films und ist daher sicherlich auch nur als Anspielung auf den Film gedacht.

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