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Kors: Gegen Rassimus im Fashion-Biz

Designer Michael Kors hat sich gegen Rassismus in der Modebranche ausgesprochen: "Vielfalt ist wunderbar! Labels sollten mehr farbige Models buchen!"

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Kors: Gegen Rassimus im Fashion-Biz

Designer Michael Kors (hier mit Fan Bing Bing)

© 2013 Getty Images

Naomi Campbell, David Bowies Gattin Iman und das Victoria's Secret -Gesicht Chanel Iman hatten anlässlich der New York Fashion Week die Modebranche des Rassismus bezichtigt: "Die Auswahlkriterien für Models? Sie müssen hellhäutig, möglichst auch noch blond sein. Aisatische oder dunkelhäutige Mädchen werden in den seltensten Fällen gebucht."

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Nun schlägt auch US-Designer Michael Kors in dieselbe Kerbe. Der Amerikaner, der für seine straighten Designs bekannt ist, fordert seine Kollegen auf, ganz bewusst möglichst unterschiedliche Mädchen für ihre Kampagnen und Shows zu buchen. "Ich mag den Gedanken, dass Models Chamäleons sind", erzählte Kors 'Vogue.co.uk' . "Ich mag es nicht, wenn sie alle gleich aussehen. Es ist viel interessanter, wenn man verschiedene Altersklassen, Herkünfte, Körper und Größen auf dem Laufsteg hat. Wir durchlaufen die gesamte Skala von Frankie Rayder, die in ihren Dreißigern ist, und Karen Elston, bis hin zu Mädchen, die gerade erst 17 sind. Wir zeigen die hellsten und dunkelsten Hauttöne."

Der 54-jährige Designer weiter: "Ich will sehen, dass Models ihre eigene Persönlichkeit einbringen. Sie sollen so unterschiedlich und individuell sein, wie die Menschen es einfach sind." Die Uniformität auf den Laufstegen sei langweilig und stoße ihn ab.

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