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10 Jahre kein Sex: Das & mehr würden Millennials für ein eigenes Haus tun

In einer Umfrage wurden 500 junge Menschen dazu befragt, ob sie daran glauben, jemals ein eigenes Haus haben zu können und was sie dafür tun würden.

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millennials hausbau
© Photo by Elevate on Unsplash

Das Leben der Millennials sieht auf den ersten Blick ziemlich lässig aus. Sex-Date & wieder zurück in die Beste-Freudinnen-WG? Kein Ding! Ein Jahr am afrikanischen Kontinent herumfahren und dann ein Marketing-Praktikum in Berlin? Passt! Bis 30 studieren und dann noch einen zweiten Master anhängen? Kann man lassen! Doch wie schon Studien festgestellt haben, haben es Millennials schwerer als die Generationen vor ihnen.

Alles tun, nur für ein Traumhaus?

Bei den Millennials - oder Generation Y - handelt es sich um Menschen, die zwischen 1980 und 1994 geboren sind. Sie sind mit dem Internet aufgewachsen, kennen aber auch das Leben ohne dem Netz. Sie stehen also mit einem Fuß noch in der "alten" Welt und dem anderen schon in der neuen. Und deshalb scheinen sie unendliche Möglichkeiten zu haben - doch das umfasst leider nicht Dinge wie ein eigenes Auto oder gar Haus.

Millennials und der Hauskauf

Denn in einer aktuellen Umfrage von OnePoll zeigte sich, dass die Generation Y-Befragten alles mögliche dafür tun würden, um jemals ihr Traumhaus zu besitzen, aber nicht wirklich daran glauben, dass dieser Fall je eintreffen wird. Im Namen von Unison, einer Firma für Anlageberatung, wurden 500 Millennials und 500 Baby Boomer befragt (Baby Boomer sind Personen, die zwischen 1955 und 1969 geboren wurden).

Die Millennials gaben zwar an, dass sie sehr gerne irgendwann ein Haus besitzen würden, aber 2 von 5 meinten, dass sie nicht daran glauben, dass das jemals passieren wird. Tatsächlich meinten 30 Prozent der Gen-Y, dass sie eine bessere Chance auf ein Date mit einem Superstar hätten, als ein Haus zu kaufen.

Außerdem würden sie so ziemlich alles dafür tun, nur um einmal ein Haus zu besitzen. Auch ziemlich absurde Dinge, wie die folgende Liste zeigt:

  • 29 Prozent würden ihr iPhone aufgeben
  • 47 Prozent würden nie wieder auf Instagram posten
  • 9 Prozent würden mit ihrem Partner Schluss machen
  • 13 Prozent würden 10 Jahre lang auf Sex verzichten
  • 25 Prozent würden für eine Woche in den Knast gehen

Warum der Vergleich mit den Baby Boomern?

Tatsächlich sehen die Baby Boomer die Situation ähnlich. Auf die Frage, wie sie den heutzutage den Kauf eines Hauses bewerten würden, sagten 1 von 4, dass es viel schwerer sei, als damals. Interessant ist der Vergleich zwischen den zwei Generationen, weil die Baby Boomer - wie der Name schon sagt - in eine Zeit reingeboren sind, in der die Fertilitätsrate sehr hoch war.

Sie waren die nächste Generation nach dem Krieg, also die sogenannten Kriegsenkel. Demanch profitierten viele dieser Menschen von dem Aufbau, den ihre Eltern und Großeltern nach dem Krieg massiv betrieben hatten. Eine andere Studie zu diesen zwei Generationen zeigte, dass das Vermögen der Millennials nicht einmal die Hälfte dessen beträgt, was die Baby Boomer im selben Alter schon besaßen.

Gen-Y, die gebildetste Generation

Das, obwohl die Gen-Y die gebildetste Generation ist, wenn man allein nur die Ausbildungen und Abschlüsse betrachtet. Doch leider korreliert der starke Wunsch nach Bildung nicht immer mit einer finanziell abgesicherten Existenz. Jeder, der einen Mittzwanziger kennt, weiß, wie schwer die Situation sein kann. Jahrelang macht man Praktika und Mini-Jobs, von dessen Erlös man sich kaum ein anständiges Sparkonto einrichten kann.

Natürlich bezieht sich diese Untersuchung auf die USA, doch lassen sich die Erkenntnisse durchaus auf das Leben der europäischen Millennials umlegen. Dafür, dass sie quasi zwischen einer neuen und alten Welt schweben, machen sie ihre Sache ganz gut. Und ebnen so den Weg für die kommenden & absoluten Netz-Generationen.

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Thema: Psychologie