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Mineralstoffmangel: Die Symptome solltest du kennen

Mineralstoffe und Spurenelemente werden von unserem Körper nicht selbst erzeugt oder produziert, sind für uns aber essenziell. Mit gezielter Ernährung wird Mangelerscheinungen vorgebeugt

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Mineralstoffmangel: Die Symptome solltest du kennen
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Weil Mineralstoffe und Spurenelemente nicht selbst von unserem Körper erzeugt oder produziert werden können, ist es essenziell, sie mit ausgewogener Ernährung zuzuführen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Heutzutage treten nur mehr selten massive Mangelerscheinungen auf, da das Nahrungsangebot in der westlichen Welt ein schier endloses ist. Vielmehr zeichnet sich der Mineralstoffmangel, der hauptsächlich durch einseitige Ernährung bedingt ist, durch unspezifische Symptome wie Müdidkeit, ein schlechtes Hautbild oder Haarausfall auf.

Falls du den Verdacht eines Mineralstoffmangels hegst - schließlich hast du auch den Artikel angeklickt - sprich am besten mit deinem Hausarzt und lass dich untersuchen. Im Folgenden erklären wir aber, welche Symptome bei einem Mangel auftreten können, um eine erste Einschätzung geben zu können.

#1 Magnesiummangel:

Symptome

- Muskelkrämpfe
- Reizbarkeit und Nervosität
- Konzentrationsstörungen
- Schläfrigkeit
- Übelkeit/Erbrechen/Durchfall

Magnesium ist ein kleines Wundermittel: Es unterstützt diverse Stoffwechselprozesse und ist zudem verantwortlich für die Energiebereitstellung im Körper. Nicht zuletzt trägt es zur Muskelentspannung bei (Muskelkrampf, Hallo!) und senkt den Cholesterinspiegel. Magnesiummangel kennen vor allen Dingen Frauen gut, da oft die Pille einen Mangel herbeiführt. Auch in Stressphase kann es zu einem Magnesiummangel kommen. Bevor zur (Brause)tablette gegriffen wird, einfach mehr Nüsse snacken! Auch Sojaprodukte, Linsen, Erbsen oder Haferflocken sind eine gute Magnesiumquelle!

#2 Eisenmangel:

Symptome:

- Blässe
- Muskelschwäche
- Müdigkeit
- brüchige Nägel
- Kopfschmerzen
- Haarausfall

Auch Eisen ist wieder ein spezielles Frauenthema, da Eisen eine wesentliche Rolle bei der Bildung von neuen Zellen (besonders der roten Blutkörperchen) spielt. Aufgrund der Regelblutung oder auch in der Schwangerschaft oder während des Stillens brauchen wir ein Mehr an Eisen. Während Vitamin C dem Körper hilft, Eisen aufzunehmen, hemmen Koffein und Milchprodukte die Aufnahmen von Eisen. Neben (rotem) Fleisch enthalten vor allem Kohl, Nüsse, Eigelb, Spinat und Vollkornprodukte das wichtige Eisen.

#3 Calciummangel:

Symptome:

- Muskelschwäche
- trockene Haut oder Ekzeme
- brüchige Nägel
- Haarausfall
- Osteoporose
- niedriger Blutdruck

"Trink die Milch, da ist viel Calcium drin, das ist gut für deine Knochen!" Den Satz, den wohl jeder von Eltern und Großeltern hundertfach gehört hat. Calcium ist tatsächlich für die Stabiltität der Knochen und Zähne verantwortlich und unterstützt das Immunsystem vor allem bei der Abwehr von Entzündugen oder Allergien. Auch hiervon benötigen Schwangere und Stillende ein bisschen mehr. Neben Milchprodukten gibt es auch vegane Calciumquellen wie Sojaprodukte, Mandeln, Grünkohl, Brokkoli oder Fenchel!