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Ministerinnen im Macht-Check

Von Schmied bis Kdolsky: Die Polit-Ladys sind seit über fünf Monaten im Amt. Doch wer hat tatsächlich das Sagen? Und wer die Macht, Reformen durchzubringen? WOMAN erstellt das erste Machtranking der Ministerinnen!


Ministerinnen im Macht-Check
© Stemmer

Dreiundzwanzig Wochen sind vergangen – oder knapp fünfeinhalb Monate –, seit die neue Regierungsmannschaft bei Bundespräsident Heinz Fischer in der Hofburg den Eid auf Österreich ablegte. Rote und Schwarze – Sozialdemokraten und Bürgerliche – stehen zum ersten Mal seit dem Bruch der großen Koalition im Jahr 1999 wieder gemeinsam am Ruder der politischen Macht. Dem zwanzigköpfigen „Kabinett Alfred Gusenbauer“ gehören auch acht Frauen an – drei Staatssekretärinnen, fünf Ministerinnen. Die Ressorts Bildung, Gesundheit, Justiz, Frauen- und Außenpolitik sind seit dem 11. Jänner dieses Jahres in weiblicher Hand. Gestartet sind die mit großer Verantwortung Betrauten allesamt mit den gleichen Voraussetzungen. Doch schon jetzt zeigt sich, dass die einen der Öffentlichkeit stärker ein Begriff sind als die anderen. Nur, woran liegt’s? „Sowohl an den Inhalten als auch an der Präsenz“, fasst es Eva Zeglovits, Meinungsforscherin bei SORA, kurz und prägnant zusammen, „denn eines wäre ohne das andere wertlos. Den Erfolg macht die ideale Kombination aus beidem aus!“

Und die scheint vor allem Bildungsministerin Claudia Schmied, 48, gefunden zu haben. Mit der Bestellung des Operndirektorenduos gegen den Willen des Kanzlers sorgte die ehemalige Spitzenbankerin über die Landesgrenzen hinweg für Furore. In der „Süddeutschen Zeitung“ hieß es: „Schmied setzte zu aller Überraschung ihren Bundeskanzler Alfred Gusenbauer matt. Sie entschied einen bizarren Konflikt der Wiener Bundesregierung für sich und festigte ihre Rolle als unbeirrbarer Quergeist des Koalitionskabinetts.“Ein Novum also nicht nur für die rot-weiß-rote Seele, dass ein Kanzler da den Kürzeren zieht. War es die weibliche Raffinesse oder eine Kampfansage, wie sie bislang nur Männer beherrschten? Oder wird da hinter den Kulissen gar schon an einer neuen Spitzenkandidatin für die nächste Wahl gebastelt?

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