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Miranda Kerrs Ex-Köchin: So ernährt sich das Supermodel

Miranda Kerr gilt als eine der schönsten Frauen der Welt. Ihre Ex-Köchin verrät nun die Ernährung des Supermodels. Vorweg: Kuchen gibt es. Selten.

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Miranda Kerrs Ex-Köchin: So ernährt sich das Supermodel
© 2017 Getty Images

Wenn dein Aussehen deinen Lebensunterhalt finanziert, dann ist es absolut verständlich, dass du noch mehr Augenmerk darauf legst, deine Figur zu halten.

Nehmen wir etwa Supermodel Miranda Kerr, mehrmals als "schönste Frau der Welt" apostrophiert. Superschlank, super-trainiert. Vermutlich, so unser böses Vorurteil, nagt die den ganzen Tag über an einer Karotte, ehe sie sich zum Abendessen noch ein leckeres Salatblatt gönnt...

Aber: Falsch gedacht.

Laut ihrer ehemaligen Köchin Kate McAloon, die auch für Steven Spielberg, Courtney Cox und Gwyneth Paltrow gearbeitet hat, geht es bei Miranda Kerrs Ernährung nicht um Verzicht, sondern um Mäßigung.

Miranda Kerrs 80/20-Regel: Kein Verzicht, sondern Mäßigung

Tatsächlich gönnt sich Miranda Kerr Kuchen, Schokolade und Currys. Aber eben nur von Zeit zu Zeit und nicht jeden Tag (wie unsereiner).

McAloon zum australischen Daily Telegraph: "Miranda hält sich an die 80/20-Regel. Sie isst also die meiste Zeit sehr gesund und bewusst. Aber 20 Prozent der Zeit schlägt sie auch über die Strenge. So hat sie nie das Gefühl, gänzlich auf Süßes oder Fettiges verzichten zu müssen. Was die Ernährung langfristig erfolgreicher macht."

80% von Miranda Kerrs Ernährung machen Obst, Gemüse, Lachs und glutenfreie Nudeln aus. "Raffinierter Zucker ist aus der Küche verbannt," so McAloon. "Dazu verwendet sie nur hochwertige Öle. Auch Fleisch kommt nur selten auf den Tisch."

Alkaline-Diät: Was taugt Miranda Kerrs Ernährungsform?

Kerr nimmt bei ihrer Ernährungsweise starke Anleihen bei der "Alkaline Diät": Die soll in erster Linie nicht dem Abnehmen dienen, sondern die Gesundheit fördern und Krankheiten wie Osteoporose oder Herzerkrankungen vorbeugen.

Die Alkaline-Diät beruht auf folgender Annahme: Ein „saurer“ Körper wird krank, dient als Nährboden für schädliche Bakterien und verbraucht wichtige Nährstoffe schneller. Ein alkalischer oder basischer Körper hingegen bleibt gesund.

Die These: Mit alkalischen Lebensmitteln soll es möglich sein, Säuren zu neutralisieren und somit den pH-Wert zu beeinflussen. So weit so gut. Doch der Körper kann seinen pH-Wert alleine regulieren – unabhängig von unserer Nahrung. Er scheidet die Säuren einerseits über den Urin und andererseits als Kohlendioxid über die Nahrung aus. Das bedeutet: Saurer Urin ist völlig normal und kein Grund für eine Diät oder Ernährungsumstellung...

Trotzdem hat die "Alkaline Diät" positive Aspekte. Viel frisches Obst und Gemüse, Soja-Produkte, kaum Fleisch, kein Alkohol oder Kaffee und nur selten Zucker oder Mehl: All das stimmt mit den allgemeinen Kriterien einer gesunden Ernährung überein.