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Mischa Barton im WOMAN-Talk

Ungewohnt seriös tritt Mimin Mischa Barton bei „Austria’s next Topmodel“ auf. Dabei ist es noch nicht so lange her, dass sie vor allem mit Skandalen von sich reden machte. Von der Glamour-Welt in den Drogensumpf – und retour …


Mischa Barton im WOMAN-Talk
© Nick Albert/PULS 4

Mit 17 war sie eine der angesagtesten Jungschauspielerinnen Hollywoods. Fashion-Girl und Teenieidol. Doch so rasant, wie ihre Karriere nach oben ging, war auch der Fall. Nach Bartons Ausstieg aus der TV-Serie „O. C., California“ 2006 purzelte die Aktrice von einem Skandal in den nächsten: Drogenexzesse, Alkoholabstürze, Nervenzusammenbrüche. Nun erfindet sich die 27-Jährige neu. Sie ist vom Promi-Hotspot Los Angeles nach London gezogen, hat dort mit Schauspieler Sebastian Knapp ihr Glück gefunden und ist insgesamt ruhiger geworden. Auch ihr eigenes Modelabel „Mischa’s Place“ hat sie aufgebaut: „Es geht in die coole Richtung. Es gibt natürlich auch Leute, die meinen Stil schrecklich finden“, lacht die Neo-Designerin, „aber ich fühle mich wohl damit!“ Am 7. Februar ist Barton Gastjurorin bei „Austria’s next Topmodel“ (donnerstags, 20.15 Uhr, PULS 4).

WOMAN: Mit welchen Talenten könnten Sie vor einer Jury punkten?

Barton: Also, an einer Modelshow hätte ich wohl eher nicht teilgenommen. Früher hatte ich Angst vorm Modeln, deshalb habe ich mich zu Beginn meiner Karriere auch rein aufs Schauspielen konzentriert. Aber ich habe viele Talente! (lacht) Ich spiele Gitarre, Bass und Schlagzeug. Und zurzeit interessiere ich mich besonders für Zauberei. Leider kann ich Ihnen jetzt spontan nichts vorführen, aber ich übe sehr viel.

WOMAN: Wie lange braucht es eigentlich, bis Sie wie Mischa Barton aussehen?

Barton: Das hängt davon ab, wohin ich gehe – einfach nur mal außer Haus oder zu einer Filmpremiere. Im Durchschnitt brauche ich zwischen 45 und 60 Minuten für Haare und Make-up. Meistens ziehe ich auch meine eigenen Kleidungsstücke an. Nur bei Events berät mich eine Stylistin.

WOMAN: Lümmeln Sie manchmal zuhause auch im Jogginganzug herum?

Barton: Nein, Jogginghosen sind gar nicht meines! Nicht zuhause auf der Couch und schon gar nicht auswärts.

WOMAN: In den vergangenen Jahren gab’s viel Negativpresse rund um Ihre Person. Von Drogenexzessen und Suizidversuchen war da zu lesen. Können Sie sich von all diesen Berichten abgrenzen?

Barton: Ich wünschte, ich hätte eine Strategie dafür! Leider schreiben Journalisten aber meistens das, was sie wollen. Auch wenn einige Dinge davon nicht stimmen. Aber ich google mich zum Beispiel nicht. Und ich versuche, immer bodenständig zu bleiben. Denn: Alle Menschen, die man am Weg nach oben trifft, sieht man am Weg nach unten wieder.

Melanie Zingl