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Mit guter Laune durch den Herbst

Mit guter Laune durch den Herbst: Glücksgefühle halten zwar nicht dauerhaft an, aber wir können einiges dazu beitragen, dass sie immer wieder neu auftreten. Wir haben für Sie ein paar Glückstipps zusammengestellt:


Mit guter Laune durch den Herbst
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• Löffelweise Euphorie:
Glück kann man essen. Die Happy-Droge: Kohlenhydrate und tryptophanhaltige Lebensmittel. Durch die Kohlenhydrate wird nämlich Insulin gebildet, das der Aminosäure Tryptophan den Weg vom Blut ins Gehirn ebnet. Besonders viel Aminosäure steckt in Käse, Fleisch und Nüssen, vor allem im Parmesan, in Cashewkernen, Kalbsfilet und Soja. Am besten kombinieren Sie dazu komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten. Sie machen nachhaltig satt und gute Laune. Für den raschen Glückskick: Schokolade . Aber nicht übertreiben, sonst versetzt Sie die Gewichtsanzeige in schlechte Stimmung! Auch Sonneneinstrahlung hebt die Laune: mindestens 15 Minuten pro Tag im Freien verbringen.

• Neuer Sprachgebrauch:
Streichen Sie das Wort "muss" aus Ihrem Wortschatz. Wir müssen gar nichts, wir haben immer eine Wahl. Denken Sie lieber: "Ich kann, wenn ich will, aber keiner zwingt mich!" Und: Sagen Sie sich statt "Ich mache immer alles falsch" einfach "Jeder macht einmal Fehler". Und statt "Die mag mich nicht" besser "Ich will nicht Everybody's Darling sein". Diese Sichtweise verkehrt alles ins für Sie Positive. Der Effekt: Der Druck, den Sie auf sich selber ausüben, wird weniger, ebenso die Probleme. Das entspannt und macht gute Laune.

• Trainieren für die Glücks-Olympiade:
Auch in Sachen positiver Lebenseinstellung gilt: In der Regelmäßigkeit liegt der Erfolg. Erlebt man also viele positive Momente über mehrere Tage, sind die Neuronen im für Gefühle verantwortlichen Hirnareal aktiver und werden "ausgebaut". Der Clou dabei: Durch dieses Lerntraining können wir positive Emotionen in der Folge wieder leichter zurückholen. Denn unser Gehirn kennt dieses Gefühl bereits, und es fällt ihm leichter, dieses "Wissen" bei Bedarf abzurufen.

• Gedankenreise:
Noch ein Lerntrick: Erleben Sie glückliche Momente immer wieder neu, indem Sie sie in Ihr Gedächtnis rufen. Genießen Sie täglich fünf bis zehn Minuten lang bereits erlebte, erfreuliche Ereignisse. So schulen Sie Ihr Glücksgedächtnis, und die Glücksmomente kommen von ganz allein. Tipp: Das hilft auch, wenn Sie sich gerade über Kunden, Chefs oder Freunde geärgert haben.

• Sex als schneller Glücksbringer:
Schon Streicheleinheiten und Berührungen alleine regen die Hormone Dopamin und Oxytocin im Körper an: Dopamin fördert Lust, Kreativität, bringt Aufwind für die Psyche; das Kuschelhormon Oxytocin fördert Nähe und Vertrautheit, was wahre Glücksgefühle erzeugt! Aber Sex macht nicht nur glücklich, sondern lässt auch Beziehungen wachsen.

• Lachschule:
Lachen ist nicht nur eine kostengünstige Medizin, sondern auch eine Körpersprache des Glücks und Mittel der Kommunikation. Schon alleine der Anblick einer lachenden Person macht uns glücklich. Tipp: Lachen Sie mindestens einmal pro Tag bewusst. Halten Sie dafür Schnappschüsse oder ein Witz-Potpourrie parat, einfach irgendetwas, was Sie zum Lachen bringt. Was noch funktioniert: ein Lach-Yoga-Workout. So geht's: Gerade hinstellen, Bauch und Po anspannen. Die Arme über den Kopf heben (s. Foto). Jetzt tief einatmen, Arme senken, Oberkörper nach vorn beugen, die Knie beugen, ausatmen und herzlich lachen (1 Min. lang). Dehnt auch die Schultern und gibt eine Extraportion Sauerstoff.

• Schachzug:
Wenn sie kommt, weicht das Glück. Das lebensnotwendige, aber negative Gefühl Angst ist der klassische Gegenspieler von Wohlbefinden. Wer ständig darunter leidet, zu versagen, nicht genug Geld zu haben, nie die große Liebe zu finden, blockiert sich selbst und den Aufbau aller angenehmen Gefühle. Schrauben Sie Ihre Erwartungen an sich selbst mindestens eine Stufe runter.

• Farbenspiel :
Schwarz macht zwar schlank, aber es kann auch traurig machen! Bunte Farben hingegen beleben positiv Ihre Gefühlswelt und die Aura, die Sie umgibt. Durch Ihre Ausstrahlung kommt Ihnen auch Ihre Umwelt positiver entgegen - was sich dann wiederum auch auf Sie überträgt. Tragen Sie also, vor allem wenn sich Ihre Stimmung im Keller befindet, vorzugsweise helle oder farbenfrohe Kleidungsstücke. Das gilt auch fürs Make-up: Helle, frische Farben im Gesicht überstrahlen so manche schlechten Schwingungen.

• Bewegung :
Sport macht glücklich. Denn: Ausdauersportarten führen dazu, dass der Körper Endorphine (Glückshormone) freisetzt und den Körper und somit auch das Gehirn mit mehr Sauer-stoff versorgt. Auch Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und innere Leere bleiben dabei auf der Strecke. Und: Radfahren, Laufen & Co machen schlank und attraktiv, gesund und jung - ein Glücksbringer mit Mehrfachwirkung. Tipp: 30 Min. Bewegung, 3-mal pro Woche reicht. Vorsicht: Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht! Sonst wird Fitness zur Qual und macht unglücklich!

• Loslassen und gewinnen:
Gehen Sie in sich, und überlegen Sie, was Ihnen genau Sorgen bereitet. Schreiben Sie diese auf einen Zettel, und verbannen Sie die Notizen in eine Schachtel, die Sie wegschließen. Visualisieren Sie ebenso Ihre Ziele, die Sie in den nächsten Monaten erreichen wollen: Schreiben Sie sie zunächst nieder, und stellen Sie sich dann vor, dass Sie Ihr Vorhaben mit Leichtigkeit umsetzen können.

• Anti-Ärger-Strategie:
Zugegeben: Ärger kann zwar ein Motivator für unser Tun sein, doch in die Luft gehen wegen jeder Kleinigkeit vertreibt unsere positive Einstellung. Und die wollen wir ja erreichen. Also: Bleiben Sie ab sofort in ärgerlichen Situationen erst einmal gelassener! Kein leichtes Spiel. Diese Strategie hilft: Wenn Sie wütend sind, dann suchen Sie zunächst den Grund dafür. Etwa "Sie hat kein Recht, so etwas zu tun". Korrigieren Sie in "Sie glaubt, ihr Verhalten sei in Ordnung". Vermeiden Sie es, sofort ein Donnerwetter auf Ärger verursachende Personen loszulassen. Drücken Sie Ihre Wut lieber zuerst einmal auf einem Blatt Papier aus. Wenn Sie nur leicht verärgert sind, können Sie die betreffende Person auch ruhig ansprechen. Aber: Verwenden Sie dabei die Ich-Form: "Mir gefällt nicht" anstatt "Wie konntest du nur".

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