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Mit WOMAN ohne jeglichen Verzicht sparen:
18 nützliche Tipps für ein 'Mehr' am Konto

Seit Monaten lesen wir es täglich in den Zeitungen: Die Finanzwelt liegt darnieder, die Wirtschaft schrumpft, wir stecken mitten in der Rezession. Alles wird teurer – Lebensmittel, Miete und Energiekosten schlagen immer schmerzlicher zu Buche, und bei einem monatlichen Durchschnittssalär von 1.300 Euro brutto wird plötzlich der ganz normale Alltag zum Luxusgut erklärt. WOMAN verrät 18 nützliche Tipps, wie Ihnen trotz Wirtschaftskrise mehr am Konto bleibt!


Mit WOMAN ohne jeglichen Verzicht sparen:
18 nützliche Tipps für ein 'Mehr' am Konto
© WOMAN

So schwer diese Krise auch die Wirtschaft trifft, eine gute Nachricht bringt die Rezession den Konsumenten: Durch die geringere Nachfrage nach Produktion und Gütern werden Teuerung und Inflation derzeit gedämpft. Trotzdem muss die Rezession nun erst mal überstanden werden. Vielen droht die Arbeitslosigkeit, Betriebe werden dicht gemacht, unzählige haben massig Geld verloren. Zugleich macht sich ein neues Bewusstsein für Immaterielles breit: Da wird der Karibikurlaub plötzlich gegen ein paar stille Tage im Kloster eingetauscht. Bescheidenheit ist en vogue – bei Topmanagern wie Durchschnittsverdienern. Und wer kreativ denkt, kann sich durchaus stattliche Summen sparen, ohne zu verzichten. Was übrig bleibt, legt er auf die hohe Kante oder gibt es sinnvoll aus – um die Wirtschaft zu beleben. Denn sowohl Staat als auch Privatpersonen beschreiten am besten den goldenen Mittelweg zwischen passendem Sparen und konjunkturbewusstem Handeln. WOMAN hat für Sie die besten Tipps für ein hübsches „Mehr“ am Konto zusammengestellt:

Punkt 1: Clever tauschen statt kaufen
Diese Sparvariante macht Spaß, weil sie auch Sozialkontakte fördert: Ihre Freundin ist Friseurin, Ihr Nachbar Mathelehrer? Auch Sie haben Ihre ganz persönliche Kompetenz. Das ist der Deal: Ihre Freundin verpasst Ihnen einen neuen Schnitt, Herr Nachbar paukt mit dem Nachwuchs Mathestoff. Gegengeschäft: Sie passen auf deren Kinder auf, geben ihr am Wochenende eine Fitnessstunde oder erstellen ein Verkaufskonzept! Sie sparen: 100 Prozent.

Punkt 2: Einkaufsliste schreiben
Eine US-Studie belegt: Wer erst im Geschäft rekonsturiert, was er braucht, kauft eher genussgeleitet als rational. Mit Konzept landet weniger im Wagerl: Schreiben Sie eine Einkaufsliste! Sie sparen: nach oben offen!

Punkt 3: Diskonter und Eigenmarken Hinter der Verpackung vieler Diskonterwaren steckt ein offi zielles Markenprodukt. Für das eben veröffentlichte AK-Preismonitoring von Dezember wurde ein Warenkorb mit 41 Lebens- und Reinigungsmitteln in verschiedenen Geschäften auf den Preis überprüft, wobei jeweils das günstigste Produkt im Einkaufswagen landete. Den billigsten Warenkorb gab es diesmal in den Diskontern um 45 Euro bei Penny, in den Supermärkten um 49 Euro bei Interspar. Am teuersten war der Warenkorb mit fast 58 Euro bei Adeg. Sie sparen: 22 Prozent. Noch viel mehr, wenn Sie bisher in Supermärkten auch zu teureren Produkten gegriffen haben.

Punkt 4: Handytarife verleichen
Den billigsten Telefontarif gibt es nicht: Wie viel Sie mit einem Tarifwechsel sparen, hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Paul Srna vom Verein für Konsumenteninformation: „Ein Paket mit 1.000 Freiminuten im Monat rechnet sich, wenn man wirklich viel telefoniert. Die Wenigtelefonierer fahren oft mit einem Wertkartenhandy besser.“ Passend sind oft Partner- oder Friendstarife: Sprechen Sie sich mit Freunden ab, und wechseln Sie gegebenenfalls im Kollektiv den Anbieter. Sie sparen: bis 50 Prozent.

Alle Tipps finden Sie im aktuellen WOMAN 02/09