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claudia loves... fashion

Wenn sich eine Bloggerin selbst als "Shoppingprofi und Teilzeittussi" tituliert, dann bitten wir sie doch gleich zum Interview!

von

Modeblog claudia loves... fashion
© claudia loves... fashion

Das heimische Blog claudia loves... fashion zeichnet sich durch eine klare Struktur und Themen von Mode, Schuhe und Schmuck bis hin zu Restaurants und Essen aus. Wir baten die Namensgeberin Claudia, die auch Mitgründerin des Beauty-Flohmarkts in Wien ist, zum Interview:

WOMAN: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Fashionblog zu starten?
Claudia: Den letzten Anstoß mein Blog zu starten, hat mir eigentlich eine sehr gute Freundin gegeben. Davor habe ich schon länger verschiedene Blogs verfolgt und das hat in mir irgendwie den Wunsch geweckt, meine Interessen und meinen Stil mitzuteilen. An einem Sonntag Nachmittag habe ich mich dann hingesetzt und einfach begonnen. Ganz streng gesehen war der Anfang also ziemlich unspektakulär.

WOMAN: Seit wann führst du dein Blog?
Claudia: Der erste Post ging im April 2011 online. Seitdem ist das Blog zu einem festem Bestandteil in meinem Alltag geworden. Somit ist meine Begeisterung für Mode, Social Media und Fotografie nicht nur zu einem geliebten Hobby geworden. Es hat mich auch beruflich in eine neue Richtung geführt.

WOMAN: Wo findest du deine Inspiration?
Claudia: Eigentlich überall – in Zeitschriften, Gesprächen, auf Reisen, bei einem Einkaufsbummel und natürlich auch auf anderen Blogs. Ich stoße immer wieder auf Dinge, die mich begeistern und die ich für mich neu interpretieren kann. Leider schaffe ich es zeitlich nicht immer, alles umzusetzen, besonders wenn es um aufwändigere DIY-Projekte geht. Doch meistens schwirren mir die Ideen dann so lange im Kopf herum, bis ich mich doch hinsetze – und manchmal auch kläglich scheitere.

Modeblog claudia loves... fashion

WOMAN: War Mode immer schon ein Teil von deinem Leben?
Claudia: Definitiv ja! Mode und vor allem Kleidung war für mich schon immer ein Weg, mich mitzuteilen. Auch wenn sich mein Stil immer wieder sehr stark verändert hat, war es mir immer sehr wichtig, was ich trage. Obwohl ich in den letzten Jahren aufgehört habe, jedem Trend hinterherzulaufen und immer mehr in hochwertige Basics „investiert“ habe.

WOMAN: Welche Kleidungsstücke sind deine liebsten?
Claudia: Meistens trage ich Kleider in allen Variationen. Sie schmeicheln meiner Figur und sind irgendwie furchtbar praktisch. Insgeheim schlägt mein Herz allerdings für Schuhe. Da ist meine Wunschliste beinahe unendlich. Ich finde, dass gute Schuhe einfach jedes Outfit aufwerten oder eben auch kaputt machen können. Genau das gleiche gilt für Taschen. Es ist irgendwie zu einer Art Sammelleidenschaft geworden.

WOMAN: Was ist dein persönliches No-Go?
Claudia: Für mich persönlich sind das Shorts. Sie stehen mir nicht also lasse ich die Finger davon. Dieses Kleidungsstück hält mir immer wieder vor Augen, dass ich nicht jedem Trend blind hinterherrennen muss.

WOMAN: Hast du eine favorisierte Designerin oder Designer?
Claudia: Obwohl ich keinen richtigen Liebling habe, ist Designermode für mich etwas ganz Besonderes. Ich liebe die opulenten Kleider von Oscar de la Renta , den klassischen, tragbaren Stil von Prada und die Folklore-Teile von Isabel Marant. In den letzten beiden Jahren habe ich in Wien auch viele junge Labels entdeckt, die fernab der Massenproduktion großartige Teile produzieren. So wie die handgemachte, aufwändige Abendmode von Claus Tyler oder die süßen, mädchenhaften Kreationen von Pia Mia . Im Endeffekt finde ich aber die richtige Mischung aus Designerkleidung und High-Street Fashion sehr wichtig

WOMAN: Wie findest du die derzeitigen Trends?
Claudia: Meiner Meinung nach werden Trends immer weniger wichtig. Das ist auch den vielen Modeblogs zu verdanken, die immer wieder neue Herangehensweisen an das Thema Mode aufzeigen. Ich finde es schön, dass diesem Sommer minimalistische Designs mit extravagantem Schmuck aufgewertet werden und die alljährliche Rückkehr des „Festival Looks“ sagt mir auch sehr zu, solange auf Shorts verzichtet wird.

Modeblog claudia loves... fashion

WOMAN: Welche Basics muss ich in meinem Kleiderschrank haben?
Claudia: Hochwertige Basics sind für mich das A und O jeder Garderobe. Jede Frau sollte ein gut sitzendes, schwarzes Kleid besitzen – das ist einfach der All-Time-Klassiker. Genauso wie eine schöne Lederjacke und eine schöne Seidenbluse in weiß oder einer Puderfarbe. Eine wirklich gut sitzende Jeans ist natürlich auch nie verkehrt, genauso wie ein schöner Trench-Coat. Diese Teile lassen sich immer gut kombinieren und es lohnt sich, dafür etwas mehr Geld auszugeben und sich bei der Auswahl wirklich Zeit zu lassen. So hat man lange Freude an den Stücken.

WOMAN: Welche Trends kommen auf uns zu im Herbst?
Claudia: Ich freue mich in diesem Herbst wieder auf Erd- und Beerenfarben in Kombination mit Glattleder und Cord. Schwarz und geradlinige, fast maskuline Schnitte sind im Herbst auch wieder ein großes Thema. Genauso wie Stiefel in allen möglichen Varianten. Ich persönlich verlängere auch gerne den Sommer, indem ich die leichten Sommerkleider im Herbst noch mit groben Strickjacken oder Lederjacke und Stiefeln kombiniere.

WOMAN: Verfolgst du auch andere Blogs? Welche zum Beispiel?
Claudia: Ich lese viele Blogs sehr regelmäßig. Zu meinen Lieblingen gehören Bikinis & Passports und Vienna Wedekind aus Wien sowie Fashionpuppe. Besonders gerne stöbere ich durch das Modetagebuch der New Yorkerin Danielle auf weworewhat.com.

WOMAN: Quillt dein Kleiderschrank schon über?
Claudia: Ja leider. Obwohl ich regelmäßig aussortiere und die Sachen tausche oder auf Flohmärkten anbiete, ist Platz in meinem Kleiderschrank ein sehr knapp bemessenes Gut. Von vielen Teilen kann und will ich mich auch nicht trennen, obwohl ich sie nicht mehr regelmäßig trage. Ich bin irgendwie nicht der Typ für eine minimalistische Garderobe, ich brauche die Auswahl.

WOMAN: Was war dein peinlichster Fashion-Fauxpas?
Claudia: Die schlechteste Idee war es wohl, nach der Matura meine Haare zu blondieren. Für diesen Fauxpas habe ich allerdings auch jahrelang bezahlt und daraus gelernt. Seither bin ich meiner Naturhaarfarbe treu geblieben. Modisch würde ich mich wahrscheinlich auch kein zweites Mal in meine Teenager-Zeit zurückversetzen, in der ich mit viel Hingabe Doc Martens, Levis 501-Jeans und Karohemden getragen habe…

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Thema: Modeblogs

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