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Modern, multikulturell und dynamisch: So kocht man in Israels hipper Gourmetszene

Gibt es sie überhaupt, die israelische Küche? Schließlich ist Israels Küche stark durch andere Kulturen beeinflusst und unterliegt einem ständigen Wandel. Gerade diese laufende Weiterentwicklung macht die Kochszene unheimlich interessant. Janna Gur hat sich in "Die neue israelische Küche" mit den wunderbaren Genüssen Israels auseinandergesetzt und liefert Rezepte aber auch Infos über die aktuelle Gourmetszene.


Modern, multikulturell und dynamisch: So kocht man in Israels hipper Gourmetszene
© Umschau Buchverlag / Eilon Paz

Farbenfrohe Bilder vermitteln einen lebendigen Eindruck der israelischen Kochkünste. Nebenbei erfährt der Leser auch viel über Küchenbräuche, angesagte Läden und religiöse Einflüsse. Eine kulinarische Reise, die Sie antreten - und in Ihre eigene Küche holen sollten!

Wie wäre es etwa mit Fisch-Falafel, wie sie bei Avi Steinitz im Avenue Convention Center serviert werden? Sie erwartet zarter Fischgeschmack und nussige Knusprigkeit!

Fisch-Falafel

Zutaten für 12 Portionen Falafel
200 g getrocknete Kichererbsen (über Nacht in Wasser eingeweicht), 900 g gehäutete Salzwasserfischfilets (z.B. Meerbrasse), 3 - 4 geviertelte Zwiebeln, 7 Stängel Petersilie (grob gehackt), 3 Stängel Koriander (grob gehackt), 3 geschälte Knoblauchzehen, 60 g Sesam, Öl zum Fritieren

Zubereitung
Die Kichererbsen abgießen und gut abspülen. In einem Topf mit viel Wasser bedecken und in 2 Stunden sehr weich kochen. Kichererbsen mit Fisch, Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch durch den Fleischwolf drehen oder in einer Küchenmaschine mixen. Gewürze und Sesam dazugeben und gut vermischen. Eine halbe Stunde kühlen. Mit einem Eisportionierer kleine Bällchen formen. Das Öl mittelstark erhitzen. Jede Seite der Falafel 3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Abtropfen lassen.

WOMAN wünscht "Beta Awon" (Guten Appetit)!

Noch mehr Rezepte und Infos finden Sie in "Die neue israelische Küche" von Janna Gur, erschienen bei Umschau Verlag, € 35,90

Redaktion: Susanne Jelinek