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Design aus Österreich: Monkey on my shoulder

Die "Monkeys" von Designerin Gina Drewes lassen sich auf immer mehr Schultern nieder und aktuell zeigen sich die Bolero-Jacken in Dirndl-Manier.

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Designs von Monkey on my Shoulder
© Monkey on my Shoulder

Dereinst musste eine alte Dirndlbluse daran glauben und nun ist ein Label daraus entstanden: Monkey on my shoulder präsentiert Boleros in allen erdenklichen Ausformungen: Von traditionellen Trachtenstoffen, wie für die aktuelle Kollektion „Home is where your heart is“ - die passend zum Dirndl-Trend auf den Markt kommt - bis zu aufwändigen Haute Couture-Modellen mit Pelz und Federn.

Wir haben mit Designerin Gina Drewes über ihre Monkeys, ihre Modesünden und mehr geplaudert:

WOMAN: Wie entstand Monkey on my shoulder beziehungsweise wie entstand der Name?
Gina: Der Monkey entstand aus dem Wunsch heraus, ein Accessoires zu kreieren, das schon vorhandener Garderobe einen neuen Schwung gibt, mit wenig Aufwand ein Tages– zum Abend-Outfit macht und sich vielseitig kombinieren lässt. Begonnen hat es mit einer zerlegten Dirndlbluse und ihren typischen Puffärmeln, mittlerweile gibt es die verschiedensten Styles und Formen. Trotzdem bleibt der Ur-Monkey, also der Puffy, ein kleines Stück Tradition, welches in moderne Kleidung integriert wird.
Der Name galt zunächst mir selbst, hat aber dann perfekt zum Produkt gepasst. Der Monkey steht für den kleinen Helfer im Kleiderkasten, der etwas verrückt ist und Spaß machen soll, keine Grenzen kennt und individuell ist.

Designs von Monkey on my Shoulder

WOMAN: In welchem Alter hast du begonnen, dich für Mode zu interessieren? Und gab es vielleicht einen bestimmten Anlass dazu?
Ich interessiere mich schon seit meiner frühen Kindheit für Mode, da ich mit einer sehr modeinteressierten Mutter aufgewachsen bin. Die Vogue Italia war ein Muss im Haushalt. Und natürlich war auch meine frühes Interesse an Handwerk und Kunst förderlich.

WOMAN: Was ist Mode für dich?
Der Ausdruck meiner Persönlichkeit, hin und wieder meiner Tagesverfassung. Mode greift die gesellschaftlichen Strömungen auf und kann so atemberaubend schön sein wie auch furchtbar hässlich. Deshalb sollte man die Mode immer mit einem Augenzwinkern sehen, dann macht sie auch Spaß.

Designs von Monkey on my Shoulder

WOMAN: Was hat dich zu deiner aktuellen Kollektion inspiriert?
Der Ur-Monkey, die zerlegte Dirndlbluse. Die 12 neuen Styles mit traditionellen österreichischen Stoffen sind der Startschuss zu der neuen Linie „Home is where your heart is", in der etwas typisch Österreichisches, also der Monkey, mit Stoffen aus der ganzen Welt zusammentrifft und verschiedene Kulturen miteinander verbindet.

WOMAN: Hast du einen persönlichen Favoriten daraus?
Eigentlich liebe ich sie alle, aber wenn ich einen Favoriten nennen muss: Ich mag den schwarz-karierten Capri Monkey mit der neuen Rückenlinie sehr. Er ist mehr wie ein Bolerojäckchen und hat einen Touch von Brigitte Bardot in den 60ern.

Designs von Monkey on my Shoulder

WOMAN: Welche Fashion-Sünden verbergen sich in deinem Kleiderschrank oder zumindest in deiner Erinnerung?
Was ewig in Erinnerung bleiben wird: Hotpants und Overknee-Stiefel als Schul-Outfit mit 15. Der Pretty Woman-Style war dann doch etwas too much.

WOMAN: Welche Persönlichkeit würdest du gerne in deiner Kollektion sehen?
Für meine Haute Couture-Monkeys ganz klar Björk, Grace Jones oder Roisin Murphy. Auf jeden Fall starke Frauen, die sich auf der Bühne produzieren.
Ansonsten sehe ich jede Kundin als Persönlichkeit, da sich jede mit Freuden ihren Monkey aussucht und ihn stolz und bewusst auf den Schultern trägt.

Designs von Monkey on my Shoulder

WOMAN: Was sind deine aktuellen Pläne und/oder Ziele?
Gina: Den neuen Webshop zu pushen, die neue Ballkollektion vorzubereiten und die Monkeys international zu etablieren.

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