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Morgens leichter aufstehen - so geht's!

Manche von uns sind einfach keine Frühaufsteher. Kleine Tricks aber helfen, morgens unnötigen Stress zu vermeiden und aktiver in den Tag zu starten. Hier sind die besten!

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Morgens leichter aufstehen - so geht's!
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Sechs Uhr früh, die Vögel zwitschern, du schwingst mit einem Lächeln im Gesicht die Beine aus dem Bett und freust dich auf den neuen Tag. Ist das so bei dir? Dann brauchst du jetzt nicht weiterzulesen. Für alle anderen, die sich bei diesem "Horrorszenario" gerade innerlich verkrampft haben: Du gehörst offensichtlich zur Biorhythmusgruppe der "Eulen". Die sind, im Gegensatz zu den "Lerchen", abend- bzw. nachtaktiv, am Morgen kommen sie dafür nur schwer in die Gänge. Doch keine Sorge, du bist deinem Biorhythmus nicht hilflos ausgeliefert. Einige kleine Lifestyle-Änderungen und fixe Rituale können helfen, die persönliche innere Uhr zu überlisten. Wir haben die besten Tipps für dich gesammelt.

8 Tipps, um morgens leichter aus dem Bett zu kommen:

Vorhänge offen lassen. Zumindest, wenn sie blickdicht sind. Und auch die Jalousien nicht schließen. Denn das langsam stärker werdende Tageslicht regt den Organismus auf natürliche Weise an. Ein geöffnetes Fenster verstärkt den Effekt zusätzlich. Ist natürliches Licht nicht möglich, kann auch ein Tageslichtwecker helfen.

Schluss mit Snoozen. Ja, es ist verlockend, sich noch einmal umzudrehen und den Polster über den Kopf zu ziehen. Aber du gleitest gleich wieder zurück in den Tiefschlaf. Läutet der Wecker ein paar Minuten später erneut, ist der Aufwachschock für den Organismus genauso groß wie beim ersten Mal. Das bedeutet Stress. Du musst ja nicht sofort aus den Federn. Beginne damit, dich ausgiebig zu räkeln, das animiert und mobilisiert.

„Radfahren“ im Bett. Beine senkrecht in die Luft strecken und kreisende Bewegungen machen, als würdest du mit dem Rad fahren. Das weckt den Organismus auf, bringt den Lymphfluss in Schwung und gibt dem Gehirn das Signal: Jetzt ist Aktivität angesagt.

Ohrmassage. An der Ohrmuschel sind ganz viele Akupunkturpunkte. Nimm die Ränder zwischen Daumen und Zeigefinger und streiche mit etwas Druck so richtig aus. Bringt den Kreislauf in Schwung.

Kalte Dusche. Zumindest für die Arme. Lass kaltes Wasser ein, zwei Minuten über die Unterarme und die Handgelenke laufen. Diese Mini-Kneippkur weckt sanfter als ein kalter Ganzkörperguss.

Ingwerwasser. Die asiatische Knolle ist ein echtes Zaubermittel. Sie hat nicht nur zahlreiche positive Gesundheitswirkungen, sie kurbelt auch den Stoffwechsel so richtig an. Genau das, was wir am Morgen brauchen. Ein daumennagelgroßes Stück mit heißem Wasser übergießen, etwas Zitronensaft zufügen und lauwarm trinken.

Das Handy schläft weiter. Unfair, findest du? Aber vernünftig. Beim Sitzen und Scrollen kommt der Stoffwechsel nicht in Schwung, du verplemperst Zeit und bist gestresst, bevor du überhaupt richtig munter bist, etwa durch Jobmails. Dabei ist gerade für Morgenmuffel Stress kontra-produktiv. Also Finger weg!

Routine entwickeln. Kreiere einen klaren Ablauf für den Morgen. Was muss in der Früh unbedingt erledigt werden? Welches Familienmitglied braucht Aufmerksamkeit? Was ist noch vorzubereiten? Plane genug Zeit dafür ein und einen Puffer für Notfälle. Alles andere wird zu einem anderen Zeitpunkt erledigt.