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7 überraschende Fakten zum Movember

Der Movember ist schon einige Tage alt, doch warum genau, lassen sich Männer dafür einen Schnurrbart stehen? Überraschende Fakten rund um Movember!

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Movember
© istockphoto.com/Mixmike

Das Wort 'Movember' ist eine Zusammensetzung aus 'November' und 'Moustache', also dem englischen Begriff für Schnurrbart. Es ist der eine Monat im Jahr, wo die Männergesundheit im Vordergrund steht. Dabei liegt der Fokus vor allem auf drei Themen: Prostatakrebs, Hodenkrebs und die psychische Gesundheit.

Es klingt wie eine Volksweisheit, ist aber wirklich so: Männer gehen weniger zum Arzt als Frauen. Und sie gehen auch nicht gerne. 2016 sagte der Sprecher des Deutschen Hausärzteverbands in einem Artikel der Frankfurter Neue Presse, dass Männer vor allem deshalb nicht zum Arzt gingen, weil sie große Angst vor der Diagnose hätten.

Drei Themen: Prostatakrebs, Hodenkrebs & psychische Gesundheit.

Gleichzeitig schätzen Männer ihre eigene Gesundheit als sehr gut ein. Dies konnte man aus dem Männergesundheitsbericht 2014 herauslesen. ExpertInnen gingen davon aus, dass Männer sehr wenig über ihre Sorgen sprechen und sie so auch besser verdrängen können.

Doch diese Verdrängung kostet den Männern mitunter auch Lebenszeit: Sie leben durchschnittlich 5 Jahre kürzer als Frauen. Und deshalb ist der Movember auch so wichtig: Männer müssen sich ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit stellen und schauen, dass sie zumindest die wichtigsten Untersuchungen regelmäßig machen.

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Movember startete nicht im Amerika. Tatsächlich ging es mit dem Movember 2003 in Australien los.

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Nur Schnurrbärte erlaubt! Mann beginnt am 1. November mit einem glattrasiertem Gesicht und lässt sich im Laufe des Monats einen Schnauzer stehen. Ziegenbärtchen, Dreitagebart oder sonstiges Kinnhaar sind nicht erlaubt!

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Anfangs hatte Movember nichts mit Männergesundheit zu tun. Es fing mit ein paar australischen Typen im Pub an, die sich wunderten, warum niemand mehr einen Schnurrbart trägt. Sie erfanden das Wort 'Movember' und benannten so den einen Monat, in dem sie aktiv Gesichtsbehaarung trugen.

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Der erste Movember polarisierte extrem. 2003 fingen Co-Gründer Adam Garone und Freunde an, sich einen Schnurrbart stehen zu lassen. Doch damals kannte man noch kein Hipstertum, sprich wurden die be-schnauzerten Männer eher gemieden. "Mein Boss wollte mir nicht erlauben, mich mit Kunden zu treffen!", sagte Garone in einem TED-Talk. "Meine damalige Freundin hasste es. Eltern schoben ihre Kinder weg von uns. Aber wir hielten durch und zelebrierten diesen Monat als das, was es war: Eine Reise!"

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Schnurrbärte beugen Hautkrebs vor. Laut einer australischen Studie kann Gesichtsbehaarung vor Hautkrebs schützen. Das Journal 'Radiation Protection Dosimetry' sprach sogar davon, dass ein Bart 90 bis 95 Prozent der schädlichen UV-Strahlen abwehren kann.

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Kaffee hilft beim Schnurrbart-Wachstum! Eine deutsche Forschung hat bewiesen, dass Koffein der Unterdrückung von Haarfollikeln entgegenwirkt. Vor allem in einem Männerkörper unterdrückt das Testosteron die Haarwurzeln und kann so den Wuchs dämmen. Wenn dein Freund also einen tollen Schnurrbart produziert, liegt es vielleicht an literweise Morgenkaffee!

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Movember hilft wirklich. Movember ist kein Internet-Hype, der für kurze Zeit mal hip war und nun nicht mehr relevant ist. Laut der Movember Foundation (Stand 2015) waren seit 2003 weltweit 542 Millionen Euro gesammelt worden. Jährlich macht sich die Partizipation von über 30 Ländern der Welt bemerkbar. Darunter: USA, UK, Dänemark, Österreich und auch Singapur. Durch die massive Beteiligung und die immensen Spenden konnten tatsächliche Forschungsziele erreicht und neue Projekte gefördert werden.

Kommentare

Katha Mayla

Ich finde es gut, dass man so etwas Positives bewirken kann und wirklich Gesundheitsthemen gut ansprechen kann, von daher bin ich sehr überrascht wie gut auch Männer das Thema annehmen. Bei meinem Liebsten war das auch so, dass er letztes Halbjahr einen Gesundheitscheck hat machen lassen im Rudolfinerhaus und ganz erstaunt war was alles angesprochen wird und wie gut man auch betreut werden kann.