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Multitasking ist ungesund und macht unglücklich

Wenn man alles gleichzeitig schafft, nennt man das Multitasking. Doch für die Psyche ist diese Fähigkeit ganz und gar nicht gesund und gut.

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Multitasking ist ungesund und macht unglücklich
© Thinkstock

Mehrere Aufgaben quasi parallel und ebenso gut zu erledigen wie im Idealzustand, wenn man sich auf eine Sache konzentrieren kann, diese Gabe haben die wenigsten. Und das ist auch gut so! Denn Forschungen haben ergeben, dass das Gehirn maximal zwei Aufgaben gleichzeitig bewältigen kann. Es sei denn, man ist ein „Supertasker“. Aber die sind extrem selten.

Nicht nur die Männer sind multitasking-unfähig, sondern auch die Frauen! Unser Gehirn schaltet blitzschnell zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her und das macht unproduktiv und im Endeffekt bekommt man nur die Hälfte mit. Außerdem führt dieser Prozess dazu, dass unser Unterbewusstsein ständig das Gefühl hat, etwas nicht erledigt zu haben und noch fertigmachen zu müssen. Da man somit nie den Genuss verspürt, etwas komplett abgeschlossen zu haben, tritt auch kein Erfolgsgefühl ein. Die Folge: Schlafstörungen, Erschöpfung und Depressionen!

Die Multitasking-Mama kocht, backt, macht den Haushalt und telefoniert nebenbei noch mit dem Büro.

Außerdem neigen Pseudo-Multitasker dazu, sich ständig abzulenken. Das geschieht bereits, wenn man beobachtet, wie oft wir eigentlich am Tag auf unser Handy schauen. Oder wenn man auf dem Weg zur Arbeit Musik hört und die Emails checkt. Oder wenn man beim Essen den Fernseher anmacht, den Laptop aufklappt und mit der besten Freundin telefoniert. Die Folge: Das Unterbewusstsein ist auf Ablenkung programmiert und somit kommt es auch ohne äußere Störungen dazu, dass es sich ablenkt.

Fazit: Multitasking soll die Effizienz und Produktivität steigern. Aber tatsächlich führt die gleichzeitige Arbeit an mehreren Aufgaben zu einem erheblichen Konzentrations- und Leistungsverlust!

Tipps gegen Stressauslöser "Multitasking"

- Eine Arbeit mit voller Aufmerksamkeit und Konzentration ganzr bewusst erledigen, danach eine Pause einlegen!
- Um nicht "gestört" zu werden, sollte man beispielsweise beim Essen Handy und Email-Account ausschalten, den Fernseher nicht aufdrehen und sich durch nichts und niemanden ablenken lassen.
- Schritt für Schritt, alles schön der Reihe nach erledigen. Keinen unnötigen Stress aufkommen lassen.
- Entspannungsphasen einplanen: Egal ob ein Massagetermin in einem Day Spa, ein Spaziergang nach getaner Arbeit oder Yoga-Übungen im Büro. Höre auf dich und deinen Körper und gönne ihm Pausen.

Multitasking führt zu Frust und Depression.