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Mutter schreibt offenen Brief an den Mann, der im Flugzeug von ihrem Baby genervt war

Wenn das eigene Kind im Flugzeug zu schreien beginnt, tun Eltern ihr Bestes, um es zu beruhigen. Negative Reaktionen von Passagieren bleiben leider trotzdem nicht aus...

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Mutter schreibt offenen Brief an den Mann, der im Flugzeug von ihrem Baby genervt war
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Wer schon mal mit Kindern eine Flugreise angetreten ist, weiß, wie beschwerlich die Stunden im Flugzeug sein können. Wie soll man einem Kleinkind Druckausgleich erklären? Und was tun, wenn das eigene Kind zu schreien beginnt? Die üblichen Beruhigungsmethoden bringen in dieser Ausnahmesituation meistens gar nichts. Neben der eigenen Nervosität und dem Versuch, das Kind zu beruhigen, kämpft man vor allem mit einem Gedanken: Die anderen Passagiere bloß nicht zu sehr stören. Doch dafür ist es meistens zu spät und man muss zu allem Übel auch noch mit der ein oder anderen Reaktion zurechtkommen. So erging es auch der Bloggerin Stephanie Hollifield, die nach einem anstrengenden Flug mit ihrem zweijährigen Mädchen einen offenen Brief an den Mann richtete, der vor ihr im Flugzeug saß und ihr deutlich zu verstehen gab, dass er von ihrer Anwesenheit genervt war.

Blicke über die Schulter und heftiges Schnauben sind nicht gerade hilfreich

Auf ihrer Facebook-Seite "Momstrosity" veröffentlichte die Mutter ein Posting, in dem sie ihre Erfahrung über ihre Flugreise mit ihrer zweijährigen Tochter teilte. Es war das erste Mal, dass sie mit einem Kind geflogen ist. Ihre Tochter habe sich gerade von einer Nebenhöhlenentzündung erholt – das habe sie ziemlich nervös gemacht. Schon als das Flugzeug abhob, soll ihre Tochter zu schreien begonnen haben. "Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, um sie ruhig und still zu halten", erklärt Stephanie die Situation. Das hat den Mann vor ihr aber nicht davon abgehalten, genervt über die Schulter zu blicken und "dramatisch zu schnauben". "Sie haben aber weiter in sich hineingemurmelt und über Ihre Schulter geschaut. Ich habe mich bei allen um mich herum entschuldigt und hätte fast selbst zu weinen angefangen", richtet sie das Wort an den "Gentleman on Flight 1451".

Flugbegleiterin war "Engel" in der Not

Schließlich kam eine Flugbegleiterin zur Hilfe und gab dem kleinen Mädchen einen Becher mit einem Strohhalm zum Spielen. Stephanie bezeichnet sie als "Engel", der zur Hilfe eilte. "Es ist alles in Ordnung! Fliegen ist für alle anstrengend und ihr beiden macht das großartig", ermunterte sie die Flugbegleiterin. "Sie hatte recht. Wir haben das großartig gemacht. Wir haben unser Bestes gegeben und das ist so großartig, wie es nur geht", schrieb Stephanie in dem Post.

"Kinder werden die Welt regieren"

Stephanie erklärte, dass sie verstehe, dass Kinder manchmal anstrengend sein können. Trotzdem wollte sie dem genervten Passagier noch folgende Worte mitgeben: "Was Sie wissen müssen, ist, dass obwohl Kinder schrecklich unbequem sein können, sie die Welt regieren werden, wenn Sie alt und grau sind." Sie hoffe, dass sich der Mann an der Flugbegleiterin ein Beispiel nimmt und sich in Zukunft anders verhält, denn "die Welt hat genug Negativität".

Themen: Eltern, Kinder

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