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Superfood Muttermilch: 10 Tipps und Fakten zum Abpumpen

Es ist das Natürlichste der Welt? Dennoch ist es nicht für jede Frau möglich, ihr eigenes Baby zu stillen. Dann kann es helfen, die Muttermilch abzupumpen. Aber da gilt es einiges zu beachten!

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Superfood Muttermilch: 10 Tipps und Fakten zum Abpumpen
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Mütter wollen das Beste für ihr Kind. Im Falle der richtigen Nahrung sind sich ExpertInnen einig, dass Muttermilch das Baby am optimalsten versorgt. Doch nicht jeder Frau ist es möglich, ihr Baby zu stillen. Die einen haben Schwierigkeiten mit dem Milchfluss, andere haben berufliche Verpflichtungen oder wünschen sich schlicht mehr Flexibilität. In all diesen Fällen kann das Abpumpen der Muttermilch eine große Hilfe sein: Die Milchpumpe stimuliert nicht nur den Milchfluss, sondern kann auch dafür sorgen, dass Mamas mehr Freiraum haben und ihre Babys beispielsweise auch von Papa gefüttert werden können.

Tatsächlich gehört für drei von vier Müttern das Abpumpen bereits zum Still-Alltag dazu. Trotzdem herrscht bei vielen Frauen große Unsicherheit darüber, welche Milchpumpe die richtige ist und was es zu beachten gilt. Daher haben die Profis von Medela, dem weltweit führenden Anbieter von Stillprodukten, 10 Fakten zum Abpumpen zusammengetragen. Diese sollen für mehr Sicherheit im Umgang mit der Pumpe sorgen und dabei helfen, dass Mamas ihre Stillerfahrung so flexibel und komfortabel wie möglich gestalten können.

Hilfe, Sicherheit und Flexibilität: Drei von vier Müttern pumpen ab

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Laut einer aktuellen Studie des Herstellers ist das Abpumpen von Muttermilch längst keine Ausnahme mehr: Schon drei von vier Müttern pumpen ergänzend zum Stillen ab. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Zum einen können Milchpumpen Mutter und Kind bei Stillproblemen unterstützen. Sind die Brustwarzen wund oder entzündet, gibt es einen Milchstau oder der kleine Liebling hat Saugschwierigkeiten, hilft das Abpumpen dabei, die Versorgung mit gesundheits- und entwicklungsfördernder Muttermilch sicherzustellen. Mütter können so trotz Schwierigkeiten länger stillen, anstatt frühzeitig abzustillen.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass Mamas durch das zusätzliche Pumpen und Lagern von Muttermilch Sicherheit und Flexibilität in ihrem ganz persönlichen Still-Alltag gewinnen. Als Gründe für eine Trennung von ihrem Baby geben Mütter zum Beispiel Besuche bei Ärztin oder Arzt, Rückbildungskurs, Verpflichtungen wie das Einkaufen oder auch Freizeitverabredungen sowie Sport an. Durch das Abpumpen können sich Mamas dabei stets sicher sein, dass ihr Baby auch in ihrer Abwesenheit gut versorgt ist.

Ab und an oder regelmäßig? Wann sich eine elektrische Milchpumpe empfiehlt

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Welche Milchpumpe die richtige ist, hängt vor allem von den Gründen für das Abpumpen ab. Soll nur gelegentlich eine Stillpause überbrückt werden, reicht höchstwahrscheinlich eine klassische Handpumpe. Wollen Mütter jedoch öfter oder sogar regelmäßig ergänzend zum Stillen pumpen oder sogar komplett auf abgepumpte Milch zurückgreifen, empfiehlt sich eine elektrische Milchpumpe.

Dabei muss es nicht die große und unhandliche Mietpumpe sein. Moderne elektrische Milchpumpen gibt es bereits im Handtaschenformat – ideale Begleiter für das Abpumpen unterwegs! Wer zeitlich besonders eingespannt ist, greift am besten auf eine Doppelmilchpumpe zurück, die beide Brüste gleichzeitig entleert. Hiermit lassen sich 18 Prozent mehr Milch in der Hälfte der Zeit gewinnen. Perfekt für vielbeschäftigte Mamas!

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Bloß kein Druck: Die Wahl der richtigen Brusthaube

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Neben der Art der Milchpumpe geht es vor allem darum, die richtige Brusthaube auszuwählen. Oberstes Gebot dabei: Die Brust sollte niemals gequetscht werden. Sitzt die Brusthaube zu eng, werden die feinen Milchkanäle direkt unter der Haut zusammengedrückt und der Milchfluss wird gestört. Auch die empfindliche Brustwarze kann durch eine schlechtsitzende Brusthaube verletzt werden. Spüren Mütter Reibung oder fühlt sich der Abpumpvorgang unangenehm an, sollten Sitz und Passform der Brusthaube überprüft werden. Schmerzen sollte eine Milchpumpe niemals verursachen!

Der optimale Öffnungswinkel: Mit 105 Grad zum Erfolg

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Die Formen von stillenden Brüsten sind beinahe so unterschiedlich wie die Mütter selbst. Die richtige Passform für die Brusthaube zu finden ist deshalb gar nicht so einfach. Gemeinsam mit Forschenden der University of Western Australia hat ein Wissenschaftsteam von Medela die weltweit erste Datenbank von 3D-Brustscans stillender Mütter aufgebaut. Das Ergebnis: Der perfekte Öffnungswinkel der Brusthaube beträgt 105 Grad. Er passt sich optimal an die verschiedenen Brustformen an, ohne die empfindlichen Milchkanäle zu quetschen. Und so klappt‘s auch mit dem Milchfluss besser!

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Reibung ade mit der richtigen Tunnelgröße

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Nicht nur von Frau zu Frau, auch während des Stillens unterscheidet sich die Form der eigenen Brust mitunter enorm. Während des Milchspendereflexes vergrößern sich die Milchkanäle um bis zu 68 Prozent, der Brustwarzendurchmesser nimmt um 2-3 mm zu. Damit es nicht zu unangenehmer Reibung kommt, müssen Mamas deshalb auch die richtige Tunnelgröße der Brusthaube für ihre Brüste ermitteln. Denn: Große Brüste haben nicht automatisch große Brustwarzen, kleine nicht immer kleine.

Vor der Anschaffung der Brusthaube gilt es deshalb, den eigenen Brustwarzendurchmesser zu messen. Mithilfe der 4mm-Regel finden Mütter dann die perfekte Tunnelgröße für ihre Brust: Diese sollte nämlich immer etwa 4mm mehr betragen als der gemessene Durchmesser. Übrigens: Nicht mal die eigenen Brüste gleichen sich immer. Deshalb immer beide Seiten messen und gegebenenfalls zwei unterschiedliche Hauben kaufen! Ein regelmäßiges Nachmessen garantiert auch im Verlauf der Stillzeit immer die perfekte Passform.

Ruhe und Entspannung: So wird der Milchfluss gefördert

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Ist die richtige Milchpumpe mit passender Brusthaube gefunden, gilt es, den Milchfluss in Schwung zu bringen. Hierfür ist vor allem eine ruhige Umgebung und entspannte Position entscheidend! Viele Mütter beugen sich beim Abpumpen instinktiv nach vorn, die verkrampfte Haltung behindert jedoch mitunter den Milchfluss. Denn: Um den Milchspendereflex auszulösen, braucht es das Glückshormon Oxytocin, das bei Anspannung ausbleibt.

Hilfe bei der Suche nach der perfekten Position bieten ovale Brusthauben, die sich um bis zu 360 Grad drehen lassen. Auf diese Weise können Mütter sich zurücklehnen und sogar während des Abpumpvorgangs ihre Position anpassen, um stets komfortabel und entspannt zu sitzen. Gemeinsam mit einem Blick auf das geliebte Baby, sei es auf einem Bild oder neben sich eingekuschelt, wird der Milchfluss so optimal gefördert.

Gutes Timing: Der perfekte Abpumpzeitpunkt

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Wie fast in allen Situationen mit Baby gibt es auch beim Abpumpzeitpunkt kein richtig oder falsch. Viele Mütter sorgen sich jedoch, dass sie ihrem Kind durch das zusätzliche Milchabpumpen wertvolle Muttermilch vorenthalten oder gar ein Mangel entsteht. Eine gute Möglichkeit, den Milchfluss gleichmäßig zu halten, ist deshalb das Abpumpen etwa eine Stunde nach einer Stillmahlzeit anzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt ist der kleine Liebling bereits versorgt und der mütterliche Körper hat in der Regel noch weitere zwei Stunden Zeit, um seine Reserven aufzufüllen. Wer unterwegs abpumpen möchte, tut das am besten zu der Zeit, wo auch eine Stillmahlzeit liegen würde.

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Der Natur nachempfunden: Die zwei Phasen des Abpumpvorgangs

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Besonders gut und effizient funktionieren Milchpumpen, wenn sich der Abpumpvorgang für den Körper so natürlich wie möglich anfühlt. Beste Ergebnisse liefern deshalb Pumpen, die sich die so genannte 2-Phasen-Expression-Technologie zu Nutze machen, die das natürliche Saugverhalten des Babys imitiert. Zu Beginn saugt es stärker und schneller, um den Milchfluss anzukurbeln, danach wird das Saugen ruhiger. Imitiert die Milchpumpe diese zwei Phasen, kann besonders der Milchspendereflex gut genutzt und damit speziell zu Beginn viel Milch gewonnen werden.

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Mindestens haltbar bis: Tipps für eine sichere Lagerung

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Ist die Muttermilch abgepumpt, aber soll aber nicht direkt gefüttert werden, ist vor allem die hygienisch einwandfreie Lagerung entscheidend. Damit kein Tropfen verloren geht, wird das kostbare Gut am besten direkt in der Flasche aufbewahrt, in die sie abgepumpt wurde. Wer besonders viel Milch lagern möchte, greift am besten auf platzsparende Muttermilchbeutel zurück.

Bei äußerst sauberen Bedingungen hält sich Milch bei Raumtemperatur sechs Stunden, im Kühlschrank bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius sind es fünf Tage, im Gefrierfach bei unter 18 Grad Celsius bleibt sie sogar bis zu neun Monate frisch. Dabei sollte man jedoch beachten, dass die Flaschen oder Beutel im Kühlschrank dort gelagert werden, wo es besonders kalt ist, also z.B. hinten auf dem Glasregal oberhalb des Gemüsefachs. Niemals sollte die Milch in der Kühlschranktür aufbewahrt werden! Eine genaue Beschriftung der Behälter ist dabei für die sichere Verwendung wichtig.

Keine Angst vor Keimen: Hygiene ist das A und O

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Damit die wertvolle Muttermilch nicht verunreinigt wird, gilt es das Abpumpset regelmäßig – also am besten nach jeder Verwendung – und nach Anleitung zu reinigen. Das Einnisten von Keimen geschieht schneller als man denkt, deshalb genügt es nicht, das Zubehör gründlich zu spülen. Sicherheit bieten die Reinigung in der Spülmaschine oder mit Dampfreinigern. Zudem gibt es inzwischen sogar spezielle Beutel für die Mikrowelle, so dass die nötige Sterilisation zum Kinderspiel wird.

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Themen: Eltern, Kinder

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