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Nabelschnurblut: Einlagerung als Gesundheitsvorsorge

Nationalelf-Tormann Robert Almer und und Skisprung-Star Thomas Morgenstern lassen das Nabelschnurblut ihres Babys als Gesundheitsvorsorge einlagern.


Nabelschnurblut: Einlagerung als Gesundheitsvorsorge
© Cord Blood Center

Vor dem anstehenden Ländermatch gegen Wales hat Österreichs Nationalelf-Goalie noch alle Hände zu tun: Denn zu Hause hält die kleine Juna-Éloïse Papa Robert Almer und Mama Dominique Nadarajah auf Trab.

„Die Kleine bereichert unser Leben jeden Tag – deshalb möchten wir auch von Beginn an ihre Gesundheit bestens unterstützen,“ erklären die Jungeltern. Zur Vorsorge ließen Almer und Nadarajah bei der Geburt ihres Kindes wertvolles Nabelschnurblut entnehmen und bei der Familien-Nabelschnurblutbank Cord Blood Center einlagern: „Die medizinischen Möglichkeiten entwickeln sich rasch weiter und wir möchten, dass unsere Tochter diese später auch nutzen kann.“

Das Promi-Paar ist nicht das einzige: Auch Skisprung-Star Thomas Morgenstern und seine Freundin Kristina Cerncic haben sich für die Einlagerung von Nabelschnurblut entschieden. Damit sorgen die beiden für die Gesundheit ihrer Tochter Lilly vor.

Nabelschnurblut: Gesundheitsvorsorge für die Familie

Nabelschnurblut ist das Blut des Babys, das nach der Geburt in der Plazenta und in der Nabelschnur verbleibt. Es enthält besondere, vitale Blutstammzellen, die nur in dieser frühen Lebensphase vorliegen. Die aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen können später zur Behandlung zahlreicher ernsthafter Erkrankungen dienen, so wie Blutbildungsstörungen, Tumor-, Immun- und Stoffwechselerkrankungen. Dank moderner Technologie ist es möglich, diese Zellen bis zu ihrem Einsatz zu lagern.

In Österreich können Eltern das Nabelschnurblut öffentlichen Blutbanken spenden oder privat zur Vorsorge der eigenen Kinder einlagern. Die meisten sind jedoch unzureichend oder gar nicht von den Potentialen und Vorteilen des Nabelschnurbluts informiert und entscheiden sich für keine der beiden Möglichkeiten. So bleiben jedes Jahr unzählige, wertvolle Stammzellen ungenutzt.