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Na, wer kauft sich gleich diesen Nasenwärmer?

Trends sind schon irgendwie Geschmackssache, aber diese Nasenwärmer kann man doch nicht ernst nehmen, oder? Trotzdem treffen sie im Netz auf viel Liebe.

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Na, wer kauft sich gleich diesen Nasenwärmer?
© twitter.com/nosewarmer

Manchmal schaut etwas aus wie eine gute Idee (auf dem Papier). Das muss dann aber nicht immer auf die Umsetzung zutreffen. Zum Beispiel ist eine kalte Nase im Winter super unangenehm, vor allem, wenn die Nasenhaare einfrieren und man das Gefühl hat, messerscharfe Luft einzuatmen. Doch trotzdem würde man sich deshalb keinen Nasenschützer stricken lassen. Oder doch? Denn ob ihr es glaubt oder nicht: Solche Nasenschützer gibt es schon seit 2011. Und sie schauen...lustig aus:

nasenwaermer

Warum man 2018 von irgendwelchen britischen Nasenwärmern spricht, die es schon seit einigen Jahren gibt? Ganz einfach, weil sie das Netz ausgegraben hat. So wie's halt oft mit den spannenden Produkten im Internet ist. Die Leute stehen auf ihre Ganzkörperschals, Jeans, die ohne Schritt auskommen müssen und natürlich auf die von den Kardashians inspirierten Warnwesten-Winterjacken.

Doch zurück zu den Nasenwärmern. Hierbei handelt es sich um ein echtes Produkt, das um umgerechnet 8 Euro verkauft wird. Es gibt die Wärmer aus Fleece und in gestrickter Form und natürlich in allen Farben des Regenbogens. Gründerin ist Sally Steel-Jones, eine Lehrerin aus dem britischen Chapeltown. In einem Interview mit dem Sheffield Telegraph meinte sie, dass ihr die Idee kam, als sie ein bisschen bei den Heizungskosten sparen wollte. Aufgrund ihrer eiskalten Nase beschloss sie, sich einen Wärmer aus alter Wolle zu stricken.

nasenwaermer

In ihrem Freundes- und Bekanntenkreis kamen die Nosewarmers sehr gut an, also fing Steel-Jones an, die auch zu verkaufen. Schon innerhalb kürzester Zeit, gingen die lustigen Nasenschützer ein bisschen viral. TV-Hosts aus lokalen Sendungen stellten das Produkt in ihren Shows vor. Für die Straße ist das Design eher nichts, außer man mag es, angestarrt zu werden. Doch zu der Zielgruppe zählen eher Personen, die Outdooraktivitäten planen, also Fischer, Wanderer oder Ski-Fans.

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