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Natascha Kampusch über ihr neues Leben

Bekannte hab ich fast keine – wie auch? Und wenn mich doch einmal einer grüßt, grüße ich nicht zurück“, schildert Natascha Kampusch, 19, in einem Interview mit dem deutschen Magazin „Focus“ ihre Reaktionen auf Leute, die sie auf der Straße ansprechen.


Natascha Kampusch über ihr neues Leben
© APA/Zinner

„Es gab so viele Menschen, die mich umarmen und abküssen wollten, und ich kenne diese Menschen ja nicht“, wehrt die junge Frau, die nach acht Jahren im Kellerverlies ihres Entführers und nach den Medien-Hypes seit ihrer Flucht vor eineinhalb Jahren nun den Pflichtschulabschluss nachholt, allzu gefühlvolle Kontakte ab.

Kein Party-Girl
Ihre vielen Aktivitäten – Kampusch lernt auch für die Führerscheinprüfung und steckt mitten in intensiven Vorbereitungen für ihre eigene Sendung beim Privatsender „Puls 4“ – bringt die Wienerin mittlerweile ganz gut unter ­einen Hut. Sie habe „keine Schwierigkeiten mit Termineinteilungen, mit einem geregelten Leben“, sagt sie – nachdem sie sich erst einmal an „die vielen fremden Menschen gewöhnt“ hat, was sie im Nachhinein als „Rosskur“ bezeichnet. Discobesuche oder durch­feierte Nächte interessieren sie nach wie vor nicht: „Ich sehe einfach keinen Sinn darin, auszugehen. Man hat davon keinen Gewinn, morgens lediglich Kopfschmerzen und eine rauchige Stimme. Es ist laut, schädigt das Gehör, die Luft ist schlecht, ist schädlich für die Atemwege.“ Am wenigsten lustig für die Nichtraucherin und Antialkoholikerin: „Man beobachtet die anderen vom leichten Schwips bis zum Vollrausch. Die Konversationen sind flach.“

Die ganze Story über Natascha Kampusch finden Sie im aktuellen WOMAN