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Netflix verspottet Zuschauer des Films „A Christmas Prince“

Netflix ist derzeit unter Beschuss, weil er Benutzerdaten für ein paar Lacher ausgenutzt hat. In einem Tweet verspottete der Streamingdienst die Zuschauer des hauseigenen Films „A Christmas Prince“.


Netflix verspottet Zuschauer des Films „A Christmas Prince“

A Christmas Prince auf Netflix

© A Christmas Prince / Netflix

Der Film „A Christmas Prince“, der seit knapp einem Monat auf Netflix abrufbar und eine Mischung aus „Der Prinz und Ich“, „Plötzlich Prinzessin“ und „Ungeküsst ist, wurde Zielscheibe für Spott und Hohn aufgrund der schlechten schauspielerischen Leistungen, der spannungslosen Handlung und der leicht dubiosen Schauspieler.

Kurz zur Handlung: Rose McIver , eine unerfahrene New Yorker Reporterin, wird auf eine königliche Pressekonferenz in dem fiktiven europäischen Land Aldovia geschickt. Sie gibt sich als Nachhilfelehrerin für die körperlich eingeschränkte Schwester des „Playboy-Prinzen“. Während ihres Aufenthalts verliebt sie sich in den Prinzen und entlarvt einen königlichen Skandal.

Aufgrund der schlechten Publicity, die der Film die letzten Wochen erfuhr, sah sich Netflix gezwungen ebenfalls einen Spaß über die eigene Produktion zu machen. Leider auf Kosten der eigenen Zuschauer. In einem spöttischen Tweet schrieb der Streamingdienst folgendes: „An die 53 Leute, die in den vergangenen 18 Tagen jeden Tag „A Christmas Prince“ gesehen haben: Wer hat euch denn so verletzt?“

Während einige den Tweet lustig fanden, waren andere eher kritisch gegenüber der Aussage. So schrieb ein User: „Dass ein unglaublich erfolgreiches globales Unternehmen, das seine Benutzerdaten traditionell unter Verschluss hält, diese Daten für komödiantische Zwecke verwenden würde...“

Der New Yorker Times-Technikjournalist Kevin Roose schrieb daraufhin: „Ich mochte diesen Tweet, weil es gut ist, daran erinnert zu werden, dass riesige Unternehmen unsere persönlichen Daten nutzen, um uns buchstäblich und im übertragenen Sinn zu übertünchen.“

Andere Nutzer wollten wissen, wie viele Netflix-Mitarbeiter Zugriff auf Benutzerdaten haben und ob sie daran nichts Verwerfliches finden.

Netflix hat sich bisher nicht zu diesem Thema geäußert.

Hier geht’s zum Trailer:

Thema: Kino & TV

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