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Liebes-Kniff: Das bringt es wirklich!

Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem Rezept, mit dem die Liebe länger hält? Laut einer neuen Untersuchung könnte dies das Geheimnis sein...

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Liebes-Kniff: Das bringt es wirklich!
© Instagram/GeorgiaGibbs

Ich liebeliebeliebe meinen Freund. Und ich will ewig mit ihm zusammenbleiben und glücklich sein und das Leben teilen und ... Bis zum ersten riesigen Krach. Da kehrt dann meist die Ernüchterung ein, weil man weiß: Auch das ganz große Glück ist zerbrechlich. Kann Risse bekommen, wenn man nicht aufpasst: Auseinanderbrechen.

Ab dem Moment grübelt man darüber (gebt es ruhig zu!), wie man die Liebe erhalten, verlängern kann. Wie man es anstellt, dass das Glück unendlich wird.

Forscher der University of Rochester wollen der Lösung fürs ewige Glück nun ein Stück näher gekommen sein. In einer im Fachmagazin Emotion veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Fazit: Nettigkeit in der Beziehung bringt's.

Nett sein erhöht das Wohlbefinden in der Beziehung

Das klingt zunächst ein wenig nach "NaNoNaNet" – aber ist tatsächlich nicht uninteressant. Denn die Forscher konnten den wissenschaftlichen Beweis liefern, dass dem Partner Gutes zu tun das eigene Wohlbefinden und damit die Zufriedenheit in der Beziehung steigert. Und das selbst wenn der Liebste gar nix davon mitbekommt

Die Psychologen befragten 175 frisch verheiratete Paare, die im Schnitt vor sieben Monaten die Ringe getauscht hatten. Die mussten über einen Zeitraum von zwei Wochen jeden Moment notieren, in dem einer der beiden seine eigenen Bedürfnisse zugunsten des anderen zurückgesteckt hatte. Dazu gaben sie an, wie sie sich fühlten – fröhlich, traurig, ärgerlich... Jede Emotion wurde festgehalten.

Bei der Auswertung zeigte sich: Die meisten Probanden hatten das Gefühl, mehr selbstlose Aktionen zu setzen als zu erhalten. Entweder hatten sie ihre Pläne dem Partner zuliebe umgestoßen, hatten ihn bei einer unangenehmen Aufgabe unterstützt oder nicht zwanghaft auf ihrer Meinung beharrt.

Am meisten Zufriedenheit zeigten natürlich jene Studienteilnehmer, deren liebevolles Verhalten vom Partner bemerkt und geschätzt wurden – Geben macht also ähnlich glücklich wie Nehmen. Interessant war aber, dass sie sich auch dann besser fühlten, wenn ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung vom Partner nicht besonders belohnt wurde...

"Man könnte meinen, dass es sich nicht gut anfühlt, wenn man mitfühlend agiert und keiner es merkt", so der Psychologe und Studien-Autor Harry Reis zum Magazin Time. Aber genau das sei nicht der Fall gewesen. Trotzdem merkt er an: "Man muss freilich aufpassen, dass es nicht zu einem Ungleichgewicht kommt. Wenn immer nur einer gibt und der andere nimmt, dann gerät die Zufriedenheit aus der Balance." Lies hier: Diese Faktoren beeinflussen die ewige Liebe.

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