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Neue Diät: Alkaline

Frische Früchte, Gemüse, viel viel Wasser - das ist das Geheimnis der neuen Diät Alkaline (kurz: "A-Line"-Diät). Wie sie wirkt – und was frau beachten muss.


Neue Diät: Alkaline
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Was haben wir uns gequält mit Dukan oder Crash-Diäten ! Jetzt kommt aus den USA eine neue Diät-Form, die Abnehmen ohne hungern und Gesundheit statt Magerwahn verspricht.

Alkaline: Gesundheit statt hungern

Der Name der neuen Super-Diät, die während dem Abnehmen gesundheitsfördernd wirken soll: "Alkaline" – oder auch kurz "A-Line"-Diät. Wobei der Begriff "Diät" eigentlich ein wenig irreführend ist. Denn bei "Alkaline" handelt es sich um eine Ernährungsform, die vor allem auf viel frisches Obst, Gemüse und noch mehr Wasser setzt.

Der Grundgedanke: Stark säurehaltige Ernährung kann Müdigkeit, Nervosität, oder trockene Haut aber auch Depression, Arthritis, Gastritis, Magengeschwüre, Zelldegeneration und Osteoporose zur Folge haben. Alkaline Ernährung neutralisiert den Säureanteil.

Wie wirkt "Alkaline"?

Alkalinität misst die Fähigkeit einer Lösung, Säuren zu neutralisieren - eine Fähigkeit, die der menschliche Körper eigentlich besitzt. Der ist mit einem pH Wert von 7.35-7.45 bereits leicht alkalisch.

Wenn nun während der Verdauung Lebensmittel "verbrannt" werden, hinterlässt dieser Prozess eine Art "Asche" im Verdauungstrakt. Diese Lebensmittelasche kann neutral sein, sauer oder alkalisch. Das hängt ganz von der mineralischen Zusammensetzung der Lebensmittel ab.

Sind die Rückstände sauer, werden essenzielle Nährstoffe schneller aufgebraucht – etwa Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium. Dazu brüten in einer sauren Umgebung schädliche Bakterien schneller und produzieren dabei Infektionen und Krankheiten. In einem alkalischen Körper dagegen können diese Bakterien nicht überleben.

Beautyhelfer "A-Line"-Diät

Alkaline Ernährung sorgt also nicht nur dafür, dass die Kilos schneller purzeln, sondern wirkt auch als Beauty-Helfer. Durch die Säure-Neutralisierung wird die Haut automatisch weicher, geschmeidiger und glatter. Dazu stärkt Alkaline das Immunsystem , erleichtert die Darmbewegungen und reduziert das Risiko von koronaren Herzerkrankungen, Krebs, Schlaganfall und Diabetes.

Was darf man bei Alkaline essen?

Frische Früchte, Gemüse und viel, viel Wasser. Industriell weiterverarbeitete Lebensmittel, Kaffee und Alkohol sind zu vermeiden, was auch im allgemeinen für einen gesunden Lebensstil empfohlen wird. Die Alkaline-Ernährung ist überwiegend vegetarisch, Soja-Produkte ergänzen Obst und Gemüse. Dagegen sollten Fleisch, Fisch, Eier, weißer Zucker und helles Mehl vermieden werden.

Alkaline Lebensmittel:

Feigen, Sojabohnen, Spinat, rote Beete, Bananen, Wassermelonen, Karotten, Sellerie, Gurken, Rosinen, Mandeln, Datteln, Salat, Kresse, Kartoffeln, Ananas, Grapefruit, Pfirsiche, Äpfel, Kokosnuss, Trauben, Tomaten.

Was ist der Vorteil von Alkaline?

Die "A-Line"-Diät ist eine gesunde Ernährungsform, die nicht auf schnelle Erfolge, sondern auf einen langfristigen Gewichtsverlust und mehr Gesundheit setzt. Damit hebt sie sich positiv von einseitigen und damit ungesunden Diäten wie Atkins oder Ananas-Diät ab.

Thema: Diät